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G2 Kunsthalle Leipzig - Pressemitteilung

Sonderausstellung LICHTPROBE Jörg Ernert

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L I C H T P R O B E
Jörg Ernert
Sonderausstellung
8. Februar – 12.Mai 2019
Die G2 Kunsthalle zeigt unter dem Titel Lichtprobe die erste institutionelle Einzelausstellung von Jörg Ernert.

Im Zentrum von Ernerts malerischem Schaffen stehen die intensive Auseinandersetzung mit real existierenden Orten und die Reduktion seiner Bildgegenstände auf wesentliche Charakterzüge. Seine Arbeit am kompositorischen Grundgerüst von Formen und
Räumen ist geprägt von schnellen, gestischen Pinselstrichen. Formal bewegt sich Ernerts Malerei damit an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Die Ausstellung in der G2 Kunsthalle zeigt neben einer Auswahl an Werken aus dem Bestand der Sammlung Hildebrand auch neueste Arbeiten des Künstlers.
Als gebürtiger Leipziger (Jg. 1974) und Professor für Malerei an der
Hochschule für Grafik und Buchkunst beschäftigt sich Jörg Ernert seit 2016 mit den Bühnen und Proberäumen der Oper Leipzig.
Die in der Ausstellung gezeigte Opernserie basiert auf Raumskizzen, die hinter den Kulissen entstanden sind. Dazu begleitete Ernert szenische Probe verschiedener Opernproduktionen. Der Fokus des Künstlers liegt jedoch weniger auf dem Bühnengeschehen, sondern auf der Anziehungskraft, die vom Ort selbst ausgeht.
In seinen Opernbildern betont Ernert die Vertikale und damit die enormen Raumhöhen und ungewöhnlichen Blickachsen, mit denen der Künstler während der Arbeit im Bühnenraum konfrontiert war. Die Dynamik und Größe des Ortes wird in den malerischen Prozess überführt. Farblinien stürzen hinab oder schießen empor. Die Raumkonstruktion bildet die strukturelle Basis von Ernerts Kompositionen. Sein unmittelbares Gefühl für Formen, spannungsgeladene Perspektiven und Raumvolumina offenbart
sich im energetischen Farbauftrag.
In das Visier des Künstlers geraten dabei oft Raumteiler, Spiegel, Vorhänge, Strahler, Rückwände, Durchgänge oder auch Gerüste
das legen bereits die Bildtitel nahe.
Das sparsam gesetzte Figurenpersonal wird von den Farben des Lichts gezeichnet und durchdrungen.
Schauspieler, Musiker oder Bühnenarbeiter stellen sich bei Ernert in den Dienst der Verortung ihrer Umgebung und fügen sich Requisiten gleich in die Szenerien ein.

Ernerts Aufmerksamkeit konzentriert sich insbesondere auf das Bühnenlicht. In dem fünfteiligen Bilderzyklus Lichtprobe wird die Ausleuchtung des jeweiligen Motivs in verschiedenen
Tönen und Temperaturen variiert und die räumliche Situation in
horizontale Farbstreifen fragmentiert. Nicht allein die Veränderung konkreter Beleuchtungsszenarien scheint hier reflektiert; der Gedanke an das Phänomen der Lichtbrechung im optischen Prisma und die damit verbundene Zerlegung weißen Lichts in Spektralfarben steht im Bildraum. Im chromatischen Klang jedes einzelnen Gemäldes dieser Serie gehen Lichtsehen und Farbenhören eine synästhetische Symbiose ein. Das Bühnenuniversum erweist sich bei Ernert als Resonanzkörper der Malerei.
Ergänzt wird Ernerts Opernhauszyklus durch zwei großformatige Gemälde aus der Serie Kletterhalle (2014) und frühere Werke
des Künstlers aus der Sammlung Hildebrand:
Anhand der Auswahl an Arbeiten aus Chinatown (2006) und Schärtnerhalle (2004/2005) lässt sich Ernerts künstlerische Entwicklung nachvollziehen. Außerdem wird deutlich, wie die Vitalität des Duktus, die Konzentration auf essenzielle Motivmerkmale sowie die Wahl von Farbe und Format von der Wahrnehmung des jeweiligen Sujets bestimmt sind.

Text: Anka Ziefer
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L I C H T P R O B E
Jörg Ernert 8. Februar - 12. Mai 2019
Presse Preview: Mittwoch, 6. Februar 2019, 11 Uhr
Opening: Donnerstag, 7. Februar 2019, 18 – 21 Uhr
G2 Kunsthalle, Dittrichring 13, 04109 Leipzig

Kurzbiografie:
Jörg Ernert, geb. 1974 in Leipzig,

1991 – 1996 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Sighard Gille, Wolfram Ebersbach und Neo Rauch,

1998 – 2001 Meisterschülerstudium bei Sighard Gille,

2001 Stipendium des Freistaates Sachsen,

2006 Preis der 13. Leipziger Jahresausstellung.

Seit 2012 Professor für Malerei, Zeichnung und Komposition an der HGB Leipzig,

lebt und arbeitet in Leipzig.
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Museum der bildenden Künste Leipzig

Gala Goebel

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Connect Leipzig
Gala Goebel
Eigentlich ist alles gut
20.11.2018 - 17.02.2019
Text: MdbK

Gala Göbel präsentiert sich im Zündkerzen-Hof im Erdgeschoss des MdbK

Eine anregend-aufregende Präsentation moderner Gegenwartskunst durch junge Leute

GS 25.01.2019

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Sarah Pschorn im MDBK Leipzig

Kleines Abenteuer vornweg. Ich hatte an der Kasse nach einer Dokumentation gefragt. Eine der attraktiven Damen nickte und ich kaufte. Während sie eine Museumstasche fertig machte, sortierte ich mein Kleingeld. Legte es auf die Theke, nahm die Tasche, steckte eine der Dokumentationen hinein und wollte gehen. Wollte gehen! Denn die Dame hüpfte aufgeregt hinter der Theke herum. Ich hatte doch tatsächlich das Museum fast um ganze vier Euro betrogen, denn in der Tasche war schon ein Heft!
Ich hätte die Broschüre vor dem Kaufen ansehen sollen, denn der Inhalt war sehr schön, aber ...

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- Mit meinen Augen gesehen -

Die Kunstwerke im Bild einzufangen gestaltete sich schwierig. Sarah Pschorn ist mir schon in der Keramikgalerie „Terra rossa“ durch ihre raffinierte Raumaufteilung aufgefallen. Hier setzte sie noch einen drauf.


GS 20.12.2018
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Kunst des Alltags

nicht alltäglich

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Kunst ist was gefällt

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Ein Nachmittag der Kunst gewidmet

Impressionen aus den Galerien:


> Galerie Schwarz Weiss <

»Keramik aus dem Anagama« mit Arbeiten von Reimar & Carola Krüger ausgestellt vom 16. Oktober bis 1. Dezember 2018 in der Keramik Galerie "Terra rossa" Leipzig

Gezeigt im linken Schaufenster der Keramikgalerie"Terra rossa"
Leipzig im Oktober: Rauchbrandkeramik – betont – Marie Helbig

GRASSI Messe 2018

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KM 27.10.2018

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