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Bildergalerie

1. Die acht Häuser des Stadtgeschichtlichen Museums zu Leipzig

2. Bilder der aktuellen Ausstellungen und Ereignisse

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Das Stadtgeschichtliche Museum informiert:


CLIP AB! - MUSEUM FÜR DAHEIM
Museumspädagoginnen des Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig starten mit selbstgemachten Videoclips neues digitales Vermittlungsangebot Knifflige Fragen, pfiffige Suchspiele und spaßige Malaufgaben im selbstgemachten Museum-Videoclip: Ostern steht vor der Tür. Eltern sind mit ihren Kindern zu Hause. Der übliche Ferienausflug ins Museum, auf die Burg oder in den Tierpark wird dieses Jahr anders angegangen werden müssen. Wenn kleine und große Gäste dieses Jahr einmal nicht direkt die Vermittlungsangebote vor Ort nutzen können, gilt es für das Vermittlungsteam des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, diese zu den Gästen nach Hause zu bringen.

Vor diesem Hintergrund haben sich die drei Museumspädagoginnen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, Eva Lusch, Dana Albertus und Isabel Panek, das »MUSEUM FÜR DAHEIM« ausgedacht. In einer Reihe von wöchentlich erscheinenden etwa fünfminütigen Videoclips geben sie Einblicke in die Vielfalt der Ausstellungen, Museumsstandorte und Sammlungen der dem Stadtgeschichtlichen Museum zugehörigen Einrichtungen.

Allem voran das Kindermuseum mit der Erlebnisausstellung „Kinder machen Messe“, die 2015 im Haus Böttchergässchen in Leipzig eröffnete. „Hier dürfen Kinder üblicher Weise nach Lust und Laune ausprobieren, anfassen, rätseln und mitmachen. Sie dürfen sich verkleiden und in einen reichen Kaufmann oder in eine lustige Marktfrau verwandeln. Hier werden bei einer Reise in die Vergangenheit Säcke gewogen oder seltsame Waren ertastet.“ so Dana Albertus, die seit vielen Jahren am Museum für die kleinen und großen Besucher da ist.

Die Clips richten sich an Kinder, Familien, Eltern und Betreuerinnen und Betreuer der Kinder in der Altersgruppe von etwa 6 bis 10 Jahren, die die vorgestellten Spiele an die Kinder weitergeben können. Isabel Panek zum Konzept: „In jedem Videoclip wird ein Spiel oder eine kreative Aktivität aus dem Museum vorgestellt. Die Filme werden auf unserer Homepage und den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Die nötigen Materialien stehen dann auch unter https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/ zum kostenfreien Download bereit.“

„Auftakt unserer Reihe ist „Was ist Tangram?“. In den weiteren Folgen zeigen wir, wie Kinder daheim in historische Kleidung schlüpfen können, mit Schere und Papier Bilder zum Laufen gebracht werden können oder digital historische Fotos von Leipzig zum Leben erweckt werden. Für die Spiele braucht es oft nicht viel. Wichtig ist uns, dass die Dinge relativ einfach zu Hause ausprobiert werden können, auch ohne viel Bastelzubehör – dazu geben wir in den „Tutorials“ auch Tipps und Hinweise.“, so Eva Lusch, die bei diesem Projekt selbst für Bild, Ton und Schnitt der hauseigenen Museumsclips sorgt.


MUSEUM FÜR DAHEIM – FOLGE 1: TANGRAM
https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/bildung-vermittlung/museum-fuer-daheim/tangram/ 

Grafik:(c) Stadtgeschlichtliches Museum Leipzig, Eva Lusch

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NEU: Abends ins Museum – Museum After Work
jeden 3. Donnerstag im Monat bis 20 Uhr im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

Einen Museumsbesuch nach der Arbeit oder vor dem Kneipen- oder Restaurantbesuch bietet das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig mit den beiden Ausstellungsstätten Haus Böttchergässchen und Altes Rathaus ab März 2020 einmal im Monat, jeden 3. Donnerstag 12 bis 20 Uhr, an.
 
„Immer mehr Museen haben in den letzten Jahren ihre Öffnungszeiten erweitert und heißen die Besucher auch in den frühen Abendstunden willkommen. Wir öffnen uns damit stärker für neue Besuchergruppen und ihre Bedürfnisse. Wenig Gedränge und entspannte Atmosphäre: Warum nicht mal als After Work dem Alten Rathaus oder Haus Böttchergässchen mit seinen wechselnden Sonderausstellungen einen Besuch nach 18 Uhr abstatten? Zwar haben die Museen nicht bis spät in die Nacht geöffnet, aber für einen Abstecher in ein Haus reicht die Zeit auf jeden Fall.“ so Direktor Dr. Anselm Hartinger.
Begleitend zur Abendöffnung,
die jeden 3. Donnerstag im Monat stattfindet, werden ab 18 Uhr u. a. Führungen, Lesungen oder Objektbesprechungen durch das Alte Rathaus oder die Sonderausstellungen im Haus Böttchergässchen angeboten. Der Eintritt beträgt ab 18 Uhr 3 Euro (Altes Rathaus) und 2,50 Euro (Haus Böttchergässchen). Das Begleitprogramm ist im Ticketpreis enthalten. Für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren ist der Besuch kostenlos.

Öffnungszeiten: jeder 3. Donnerstag im Monat 12 bis 20 Uhr geöffnet
Ort: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Altes Rathaus, Markt 1
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Haus Böttchergässchen, Böttchergässchen 3
Eintritt: 18 bis 20 Uhr Abendkarte 3,00 Euro, Altes Rathaus, bzw. 2,50 Euro Haus Böttchergässchen inkl. kostenfreies
Begleitprogramm

-Haus Böttchergässchen präsentiert Sonderausstellungen und kleinere Studioausstellungen,
-Im Alten Rathaus befindet sich auf zwei Ausstellungsetagen die Dauerausstellung "Leipzig original. Von der Frühzeit bis zur Völkerschlacht" und "Moderne Zeiten. Leipzig von der Industrialisierung bis zur Gegenwart",
-"Der wahre Bach" im Alten Rathaus Leipzig, Foto Alexander Schmidt

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NEUES AUS BETON UND STAHL

Industriefotografien der 1920er Jahre in Sachsen

5.2.2020 bis 17.5.2020
Studioausstellung im Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig

Der Enkel Max Gotthilf Richters übergab im November 2017 dem Stadtgeschichtlichen Museum das Firmenportfolio der Baufirma seines Großvaters. Die Aufnahmen daraus werden jetzt erstmalig in der Studioausstellung gezeigt. Sie wurden durch das Fotoatelier Hermann Walter im Auftrag der Leipziger Stahlbetonfirma Max Gotthilf Richter für Werbezwecke in den Jahren 1912 bis 1934 angefertigt und halten damit den baulichen Wandel Leipzigs und Sachsens hin zum Industriestandort der Moderne im Bild fest. Mit den Aufnahmen von Rohbauten, Arbeitern oder auch Innenaufnahmen von Produktionshallen zeigen sie eindrucksvoll, wie Großbauprojekte vor rund 100 Jahren realisiert wurden.

Der Bauboom der 1920er Jahre in Sachsen war für die Leipziger Betonbaufirma Max Gotthilf Richter mit zahlreichen Aufträgen verbunden. Einige der Bauvorhaben dieser Zeit sind durch das Fotoatelier Hermann Walter umfangreich dokumentiert. Das Neue Bauen fand hier in zahlreichen Industrieneubauten Ausdruck. Anspruch der Neubauten jener Zeit war nicht nur die architektonische Raffinesse,die durch die neuen statischen Möglichkeiten des Stahlbetons gegeben war. Durch Luft und Licht sollte den Industriearbeitern eine verträglichere Arbeitsumgebung geschaffen werden. Der Neubau des Uhr- und Fahrstuhlturms der Schubert & Salzer Maschinenfabrik in Chemnitz, für den sich der namhafte Architekt Heinrich Basarke verantwortlich zeigte, kann zweifelsohne bis heute als markantestes Wahrzeichen der Industriearchitektur in Sachsen betrachtet werden. Baulich realisiert wurde er 1927 vom Leipziger Baumeister Max Gotthilf Richter, dessen Unternehmen aus Leipzig- Kleinzschocher Bauten in ganz Sachsen ausführte.

Das Sudhaus der Sternburg-Brauerei in Leipzig-Lützschena, entstand 1926 nach Zeichnungen des Architekten Heinrich Mossdorf. Bis heute ist es eine Höhendominante im Nordwesten von Leipzig und prägt mit seinem patinierten Kupferdach die Landschaft. Neben dem fertiggestellten Gebäude des Sudhauses zeigen weitere Bilder von diesem Komplex, Arbeiter bei der Herstellung der aufwendigen Schalung.

Die Ausstellung ist ein Beitrag des Stadtgeschichtlichen Museums im Rahmen des Jahres der Industriekultur Sachsen 2020..

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Alle Angaben seitens des L-Schönefelder Almanach ohne Gewähr 

 

 


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