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V Die Häuser des Stadtgeschichtlichen Museums zu Leipzig V

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Stadtgeschichtliches Museum

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Das Stadtgeschichtliche Museum informiert:

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Finissage der Ausstellung Sighard Gille. Camera obscura
So 18.8., ab 16 Uhr Eintritt frei

Leipzig, 16.8.2019: Am Sonntag, dem 18.8., hat die Ausstellung Sighard Gille. Camera obscura von 10 bis 18 Uhr ihren letzten Tag im Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums. Ab 16 Uhr ist der Eintritt frei.

In der Ausstellung präsentiert der bekannte Leipziger Maler und Fotografie-Künstler Sighard Gille eine umfassende Schau seines fotografischen Werks mit der Lochkamera. Seit den späten 80er Jahren beschäftigt sich Gille intensiv mit dieser Frühform der Camera obscura, die anstatt eines Objektivs nur eine winzige Öffnung als Lochblende besitzt.
Mit seiner künstlerischen Aneignung der Lochkamera erinnert Sighard Gille an die Anfänge der Fotografie. Er vereinfacht die Welt, lässt im Unscharfen das Wesentliche hervortreten und schafft damit neue Bildkompositionen. In rund 120 Werken zeigt Gille einen verfremdeten Blick auf Leipzig und die Metropolen Rom, Jerusalem, New York, London und Hamburg, die auf den Bildern wie eingefroren und menschenleer scheinen.
Zur Finissage präsentieren sich Gilles signifikante Bilder ein letztes Mal in dieser verdichteten Zusammenstellung schwarz-weißer Nuancen.

Eintritt ab 16 Uhr frei.
Bis 16 Uhr 5 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
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Finissage der Ausstellung Sighard Gille. Camera obscura
So 18.8., ab 16 Uhr Eintritt frei
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, Markt 1, 04109 Leipzig
Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr

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„Umbruch-Stücke“ und „Wende-Momente“
Das Stadtgeschichtliche Museum sucht Leipziger Erinnerungen
Erinnerungs-Börse in der Alten Börse Sa 24.8. 11–15 Uhr

Leipzig, 15.08.2019: Für eine Bürgerausstellung ab dem 19. September im Alten Rathaus sucht das Stadtgeschichtliche Museum die Erinnerungen der Leipziger Bürgerinnen und Bürger an die Friedliche Revolution 1989 und die Zeit der politischen Wende.
In einer Erinnerungs-Börse am Samstag, dem 24.8., können von 11 bis 15 Uhr in der Alten Börse persönliche Objekte und Anekdoten mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums geteilt werden.

Die Erinnerung an die Friedliche Revolution und die Zeit der politischen Wende wird heute meist von großen Schlüsseldaten und überregional gewürdigten Ereignissen bestimmt. Was aber haben die Leipziger Bürgerinnen und Bürger selbst in Erinnerung, wenn sie zurückdenken? Welche Dinge haben sie in diesen turbulenten Wochen begleitet, welche ganz individuellen Momente ihr Bild von Umbruch und Neubeginn geprägt?
Das Stadtgeschichtliche Museum gibt dieser Seite der Historie einen Raum und sucht hierfür private Objekte und Geschichten, welche die Atmosphäre jener Zeit auf unmittelbare Weise verkörpern. Für Ulf Richter tut dies eine Schallplatte: Die Musik vom Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel begleitet den Leipziger seit der Wendezeit. Wenzels erste Schallplatte erschien 1987 noch bei Amiga, im Plattenladen konnte Ulf Richter sie aber nie erstehen. Erst 1991 fiel sie ihm in der Jenaer Ernst-Abbe-Bibliothek zu, die sich günstig von Altlasten trennte: 50 Pfennig West bezahlte er damals für den Liedermacher Ost.
Alles ist bedeutend, nichts zu alltäglich, wenn es als „Umbruch-Stück“ und „Wende-Moment“ eine ganz persönliche Erinnerung bewahrt.

Presse, Marketing, ÖA
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Böttchergäßchen 3
04109 Leipzig

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Neu im Museum
Daguerreotypien von Valerius Geng

Leipzig, 06.08.2019: Der Ausstellungsteil „Neu im Museum“ im 2. OG des Alten Rathauses präsentiert regelmäßig Neuzugänge aus der Sammlung des Stadtgeschichtlichen Museums. Zuletzt gingen dem Haus 14 Daguerreotypien zu, die der Fotograf Valerius Geng als Schenkung an die Fotothek übergab. Das Konvolut führt die Kontinuität der fotografischen Sammlung von der Frühzeit der Fotografie in die Gegenwart fort. Die Daguerreotypien sind bis Mitte September im Alten Rathaus zu sehen.

1839 erfand der französische Maler Louis Jacques Mandé Daguerre das erste praktikable Fotografieverfahren, welches seinen Namen erhielt: die Daguerreotypie. Bei dieser Technik werden versilberte Kupferplatten dem durch das Objektiv der Kamera einfallenden Licht ausgesetzt. Auf die Oberfläche der Platten wird dadurch ein kopfüber stehendes, seitenverkehrtes Bild projiziert. Dessen Entwicklung erfolgt mit Hilfe von Quecksilberdämpfen; ein lichtbeständiges hellgraues Bild entsteht.

Der Schenker, Valerius Geng, verarbeitet seine Bilder derart hochwertig, dass diese weltweit zu den Spitzenwerken der modernen Daguerreotypie zählen. Durch die Verwendung hochwertiger Passepartouts und ihre edle Rahmung werden die Arbeiten zu kleinen Kunstwerken mit einer äußerst langen Haltbarkeit.

Valerius Geng wurde 1974 in Karaganda (Russland) geboren und siedelte 1990 nach Deutschland über. Er erlernte den Beruf des Buchbinders und bildete sich später zum freiberuflichen Fotografen weiter. Seine umfangreichen Kenntnisse auf dem Gebiet der frühen Fototechniken erarbeitete Valerius Geng sich weitgehend autodidaktisch.
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Neu im Museum
Daguerreotypien von Valerius Geng
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Altes Rathaus, Markt 1, 04109 Leipzig

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Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig informiert:

Verlängerung der Ausstellung L’dor v’dor

Von Generation zu Generation. Familie Chamizer aus Leipzig
bis zum 15.9.2019

Leipzig, 16.07.2019: Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig verlängert die Ausstellung L’dor v’dor. Von Generation zu Generation. Familie Chamizer aus Leipzig um weitere fünf Wochen bis zum 15.9.2019.

Die im Rahmen der Jüdischen Woche eröffnete Ausstellung erzählt von vier Mitgliedern der Familie Chamizer und deren Lebenswegen zwischen Deutschland und Israel. Raphael, Gideon, Immanuel und Dan Chamizer werden hier erstmals gemeinsam als Künstler – Bildhauer, Keramiker, Maler und Filmemacher – präsentiert.
„Die Rückmeldung der Besucherinnen und Besucher in persönlichen Gesprächen und Gästebucheinträgen hat uns gezeigt, dass die Studioausstellung einen emotionalen Nerv trifft. Hier sind Familienschicksal und Zeitgeschichte, schmerzlicher Kulturverlust und ungebrochene Schaffenskraft in einer Weise miteinander verwoben, die wir gerade heute als beispielhafte Geschichte erzählen wollen“, kommentiert Direktor Dr. Anselm Hartinger die verlängerte Laufzeit.
Die Chamizers lebten bis 1938 in ihrer Heimatstadt Leipzig und emigrierten schließlich unter dem Verfolgungsdruck der Nationalsozialisten nach Israel. Bisher unzugängliche Kunstwerke und Fotografien stellen das Wirken mehrerer Generationen der Künstlerfamilie vor und rufen diese somit zurück ins Leipziger Gedächtnis.

Eintritt: 5 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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Verlängerung der Ausstellung
L’dor v’dor. Von Generation zu Generation. Familie Chamizer aus Leipzig
bis zum 15.9.2019
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig

Presse, Marketing, ÖA
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Böttchergäßchen 3
04109 Leipzig
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Systematische Provenienzforschung im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

Leipzig, 28.6.2019: Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig forschte in den vergangenen Jahren in unregelmäßigen Abständen in den unterschiedlichsten Sammlungsbereichen nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut. Daher ist bekannt, dass sich in den Beständen Objekte mit „verdächtigen“ Provenienzen befinden, insbesondere im Sammlungsbereich Kunst und Kunsthandwerk. Gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste wird daher nun im Museum dieser Sammlungsbereich systematisch geprüft, um NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter zu identifizieren.
Durch Schenkungen, Ankäufe im Rahmen von Auktionen, Überweisungen oder Tauschgeschäften gelangten Kunstwerke ins Museum, die eine Prüfung der Erwerbungen zwischen 1933 bis 1945 erforderlich machen. Eine umfängliche Dokumentation der jeweiligen Objekte wurde selten ausgeführt, sodass nur wenige Biografien sowie Vorbesitzer bekannt sind. Zunächst werden im Rahmen dieses Forschungsprojekts die Gemälde und Plastiken sowie Grafiken (Aquarelle, Zeichnungen) untersucht, sodass 325 Provenienzen systematisch aufgearbeitet und Beziehungen zu lokalen Kunsthändlern und städtischen Ämtern herausgearbeitet werden, um einen besseren Überblick über die Strukturen zu erhalten. Es besteht Handlungsbedarf, sich u.a. mit den Erwerbungen und Schenkungen aus der Leipziger Kunsthandlung von Curt Naubert oder dem Versteigerungshaus Hans Klemm umfassend zu beschäftigen, da es sich hierbei um Unternehmen handelt, die am NS-Kulturgutraub beteiligt waren und sich somit hohe Verdachtsmomente hinsichtlich eines NS-verfolgungsbedingten Entziehungshintergrundes ergeben.

Wichtige Erkenntnisse und Ergebnisse des Forschungsprojektes werden auf der Webseite des Museums veröffentlicht. In der Sammlungsdatenbank werden die recherchierten Provenienzen ausführlich dokumentiert. Zum Abschluss des zweijährigen Projekts wird eine Publikation mit den Forschungsergebnissen veröffentlicht.

Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.

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Alle Angaben seitens des L-Schönefelder Almanach ohne Gewähr

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