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Stadtansichten aus oft ungewöhnlichem Blickwinkel

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Kleiner Stadtbummel

08.01.2020

 

Vom Waldplatz kommend bummelte ich gestern durch die Stadt und genoß den feinen Nieselregen. Viele Leute hatten sich warm und trocken eingepackt, um sich gegen Regen und Kälte zu schützen.

Mir macht Regen nichts aus. Im Gegenteil. Ich sah bei diesem Wetter die Gebäude der Innenstadt mit ganz anderen Augen, als im strahlenden Sonnenschein.

Zuerst fotografierte ich das am 18. Oktober 2008 eingeweihte Mendelssohn-Denkmal im „Grünring“ gegenüber der Thomaskirche.

Dann schlenderte ich zum Burgplatz und fotografierte den „Beamtenweg“ zwischen dem Rat- und dem Stadthaus.

Eigentlich wollte ich nun die Stadtbrache besichtigen, überlegte es mir aber anders und bog in die Petersstraße ein. Nach drei Fotos ging ich weiter über den Markt, die Hainstraße zum Richard-Wagner-Platz.

 

KM 07.01.2020

 

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Kreuzstraßenviertel am 5.06.2018
Vom Johannisplatz kommend, wollte ich einmal das Kreuzstraßenviertel besuchen. Die Kreuzstraße war einmal eine pulsierende Geschäfts- oder besser gesagt – Einkaufsstraße. Bis auf große Haushaltstechnik gab es hier einmal alles, was das Herz begehrte, alles was eine Hausfrau für ihren Haushalt brauchte. Fünf Frisöre. Zwei Privatfleischer und eine HO. Ein großes privates Gemüse-/Lebensmittelgeschäft. Ein Lebensmittelgeschäft mit Molkerei. Ein staatliches Gemüsegeschäft (ehem. Mucke). Es gab eine Eisdiele. Ein Fischgeschäft. Eine Wäscherolle. Eine Gardinenspannerei. Zwei Radiogeschäfte. Eine Eiskonditorei. Eine Bücherei. Einen Schuhmacher. Ein Elektrogeschäft. Einen Kurzwarenladen und einen Schneider. Eine "Seifentante" und ein Tabakwarengeschäft.
Gaststätten gab es hier früher auch. Direkt neben RECLAM befand sich die Carlo-Klause.  In der Lange Straße hinter Näther gab es an einer Handschwengelpumpe die Gaststätte „Zur Pumpe“. In der Grenzstraße, neben dem Bäcker Hermann an der Ecke, war der „Grenzjäger“ und etwas abgelegen in der Kuchengartenstraße die kleine Gaststätte „Zur Börse“. In der Langen Straße waren nebeneinander zwei Kitas. Eine kirchliche und eine staatliche. In der Ranftschen Gasse waren eine Bäckerei/Konditorei und ein Fleischer.

Wie sieht die Gegenwart aus?
In der Lange Straße 23 war immer noch ein kirchlicher Kindergarten. In der 25 war bis nach dem Krieg ein Entbindungsheim. Danach ein städtischer Kindergarten. Nach dessen Schließung verschiedene Clubs. Heute war zu und die Fenster blind vor Dreck. Gegenüber, zwischen der 26 und der Kreuzstraße war leeres bewachsenes Firmengelände. In der Kreuzstraße war zwischen „Reclam“ und der Ecke Lange Straße “tote Hose“. Ein paar Geschäfte, die wohl an Kundenmangel litten. Und weiter östlich ein Einkaufskomplex. Wenn hinter der Gabelsberger Straße an einer Fassade nicht groß und deutlich „Kreuzstraßenviertel“ gestanden hätte, dann hätte ich nicht gewusst, wo ich gewesen bin.
KM 21.11.2019
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