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Der Mariannenpark gestern, heute und morgen

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Dinge gibts …

Kundendienst GROSS GESCHRIEBEN

Seit ich REWE (Leipzig-Schönefeld) kenne, bin ich ausschließlich REWE Kunde. Eigentlich bin ich sehr zufrieden – gewesen. Es gab zwar einmal eine Auseinandersetzung, aber die Sache wurde positiv geklärt.

Ich bin ein alter Mann und Bekannte meinten mehrmals, richte Dir ein Kundenkonto ein und lass Dir die Ware bringen. Ich war gegenteiliger Meinung. Ich wollte lieber selbst kaufen, um mich zu zwingen, aus dem Haus zu gehen.

Nun sieht aber die Sache anders aus. Ich bin fast achtzig Jahre jung, schwerbeschädigt, und seit ein paar Tagen will der linke Arm nicht mehr volle Leistung bringen. Dazu kommen die Beschränkungen wegen dem Virus.

Also setzte ich mich vor ein paar Tagen an den Computer und begann mir ein Kundenkonto bei REWE aufzubauen, um mir meine Lebensmittel zustellen zu lassen.

Zur Einrichtung eines Kundenkonto gehört zwingend eine Erstbestellung im Wert von mindestens fünfzig Euro.

Kein Problem, dachte ich!
Meine Daten waren schnell eingegeben und nicht ganz so schnell wurden die Waren eingetragen. Ein alleinstehender Mann, der keinen Alkohol trinkt, braucht längere Zeit, um eine Bestellung im Wert von 50 (fünfzig) Euro zusammen zu bringen. Bald war auch das geschafft. Es kamen 53 Euro zu zusammen.

Nächster vorgegebener Schritt: Bestelltag!
Eine genaue Beschreibung folgte: In das gewünschte Zeitfenster klicken! Einfach geschrieben, schwer zu vollziehen, wenn alle angezeigten Zeitfenster ausgebucht sind!
Telefonische Kundenhilfe: WIR HELFEN IHNEN GERN!
Ein Band – kein Mensch!
Bandhilfe: Sie müssen ein Zeitfenster bestimmen!
Fazit: Die Einrichtung des Kundenkontos konnte nicht vollzogen werden!
ABER!
Der Kundendienst schläft nicht: Ich wurde gebeten mitzuteilen, wie gut mir der Kundendienst, wie gut mir „meine“ REWE-Filiale gefällt!

Ehrliche Antwort: Ich kaufe gern bei REWE. Kann es aber aus zwei Gründen nicht mehr:
Ich kann wegen dem Virus und meinem kaputten Arm nicht einkaufen gehen.

Vielen Dank REWE

29.03.2020 GS

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Neuer Beitrag auf Nachrichten aus Nordost. Leipzig. Sachsen. Und Alles.    
    
Ratskeller Schönefeld und Wahren: endgültig platt gemacht von Oberbürgermeister und Stadtverwaltung
von Ansbert Maciejewski

Seit Jahren wird über die Wiedereröffnung der Ratskeller in Schönefeld und Wahren diskutiert. Am 15.05.2019 hat der Stadtrat dann mit großer Mehrheit beschlossen, den Oberbürgermeister zu beauftragen, eine Machbarkeitsstudie zur "Nutzung der Ratskeller im Rathaus Wahren und Schönefeld zu gastronomischen Zwecken" in Auftrag zu geben und dem Stadtrat bis 30.11.2019 vorzustellen.

Weil diese Studie im Januar 2020 immer noch nicht vorlag, habe ich eine Einwohneranfrage an den Oberbürgermeister gestellt. Die Antwort liegt nun vor. Sie ist ernüchternd, aber auch wenig überraschend. Und sie endet mit dem Satz. „Unter diesen Voraussetzungen kann die Stadtverwaltung die Reaktivierung der Ratskeller derzeit nicht weiterverfolgen.“

Man stützt sich dabei auf die Ausarbeitung einer Beratungsgesellschaft aus Chemnitz. Diese hat eine „Prüfung einer Etablierung einer Gastronomie Ratskeller Wahren und Ratskeller Schönefeld“ durchgeführt. Dazu hat sie sich beide Ratskeller angesehen und im Übrigen anhand „allgemein zugänglicher Daten“ messerscharf die Lage analysiert.

Für den „Stadtteil Schönefeld“(gemeint ist offenbar der Ortsteil Schönefeld-Abtnaundorf) wird dabei festgestellt, dass ein wieder eröffneter Ratskeller sich insbesondere gegenüber einer nahezu übermächtigen Konkurrenz behaupten müsste. Insgesamt hat man nämlich in Schönefeld "21 Gastronomiebetriebe, darunter 12 Restaurants, 2 Cafés, 4 ausländische Spezialitätenrestaurants und 3 Imbissbetriebe" gezählt. Dass Schönefeld in kulinarischer Hinsicht ein derartiges Paradies ist, war mir bisher noch nicht aufgefallen. Aber vielleicht sollte ich mich auch mal mit diesen allgemein zugänglichen Daten beschäftigen, statt immer nur mit der schnöden Realität vor Ort...

Als ein weiteres Problem für mögliche Gastronomie wird die Parkplatzsituation im Umfeld des Rathauses Schönefeld benannt. Mein Lieblingssatz ist: „Im Innenhof des Rathauses ist laut eines Mitarbeiters des Amtes für Gewerbemanagement in Parken durch das ansässige Ordnungsamt nicht erwünscht nur bedingt umsetzbar.“ Abgesehen davon, dass ich ein „Amt für Gewerbemanagement“ im Organigramm der Stadtverwaltung nicht finden konnte, ist neben dem Satzbau auch der Inhalt außerordentlich bemerkenswert…

Und weiter: „Da dieser Stadtteil keine touristische Relevanz hat, ist hier vorrangig auf das ansässige Publikum abzustellen“, haben die Chemnitzer Experten im Auftrag der Stadtverwaltung Leipzig festgestellt. Hierzu hätte ich dann doch öffentlich zugängliche Daten anzubieten: Station 18 des „Leipziger Notenrad“ soll insbesondere bei Touristen aus dem asiatischen Raum in letzter Zeit durchaus eine gewisse Bekanntheit erreicht haben. Dem Vernehmen nach kann man im Pfarrbüro der Matthäusgemeinde hierzu Auskunft erhalten – so man möchte.

Halten wir fest: Stadtverwaltung und Oberbürgermeister haben offensichtlich keinerlei Interesse daran, die beiden historischen Ratskeller wieder gastronomisch nutzen zu lassen.

Man bemüht stattdessen absurde Hilfsargumente und versteckt sich in kleinkarierter Buchhalter-Manier hinter hypothetischen Zahlenkolonnen.

Und ganz ehrlich? Ich bin gar nicht überrascht. Das ist die Kontinuität, die Oberbürgermeister und Stadtverwaltung bei diesem Thema seit Jahren an den Tag legen.

Ich habe am 15.5.2019 im Stadtrat gesagt: „Die Machbarkeitsstudie sollte nicht dazu dienen, herauszufinden, ob die Ratskeller gastronomisch nutzbar sind. Das wissen wir alle; das geht. Wir wollen endlich wissen, wie es geht, was man genau tun muss, wie viel Geld das kosten wird und wann es losgehen soll. Das ist wichtig für beide Ortsteile.“

Der Satz ist heute genauso richtig wie damals, finde ich.

Eins ist aber jetzt auch klar: Wenn am 1.3. kein neuer Oberbürgermeister an die Spitze der Stadtverwaltung gewählt wird, wird es auch keine Ratskeller in Schönefeld und Wahren mehr geben. Burkhard Jung hat jedenfalls hinlänglich bewiesen, dass ihm diese Themen völlig egal sind.

Ansbert Maciejewski 20/02/2020

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Jahrestag des Massakers von Abtnaundorf

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Ich habe noch einen alten Bericht in meinen Unterlagen:


Jahrestag des Massakers von Abtnaundorf


Am Mahnmal Abtnaundorf an der Theklaer Straße hatten sich gegen siebzehn Uhr etwa fünfzig Menschen versammelt. Sie gedachten der Toten, die vor 68 Jahren hier starben.
Beim Massaker von Abtnaundorf starben am 18. April 1945 über 80 KZ-Häftlinge des KZ-Außenlagers Leipzig-Thekla. Sie verbrannten oder wurden erschossen.

Frau Peinel begrüßte im Namen des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes, dem Bund der Antifaschisten und des Fördervereins „Dr. Margarete Blank“ die Versammelten. Dann begrüßte sie die „Liedertante“ aus Schönefeld Frau Brigitte Lange, die sich eingefunden hatte, um die Feierstunde mit ihren Liedern zu umrahmen. Danach stellte sie Frau Josephine Ulbricht vom Vorstand des Fördervereins Dr. Margarete Blank vor.

Die Liedertante sagte, dass die Stele zu ihr gesprochen habe und sang über diese Stele ein zu Herzen gehendes Lied. Sie begleitete sich selbst mit ihrer Gitarre.

Anschließend sprach Frau Josephine Ulbricht. Sie erzählte von einem Zeitzeugen, der das Massaker am 18. April 1945 selbst erlebt hatte. Sie sprach über die Gedenkstätte für Zwangsarbeit und lud zur Buchvorstellung um 18.30 Uhr ein.
Frau Lange sang danach ein weiteres Lied.
Anschließend wurde die Stele mit Blumen geschmückt. Die meisten der Versammelten fanden sich nach einem stillen Gedenken  vor der Stele zu Gesprächen zusammen.
Andere gingen inzwischen zur Gedenkstätte für Zwangsarbeit in der Permoser Straße.

Unter den Menschen, die sich versammelt hatten, waren erstaunlich viele Jugendliche. Eigentlich waren alle Altersklassen vertreten. Dass so viele jüngere Leute teilnahmen, verspricht, dass es kein Vergessen geben wird.

KM 18.04.2013


In all den Jahren hat sich wohl niemand  daran gestoßen, dass die Aufschrift der Stele nicht  den Tatsachen entsprach, wie mir ausgerechnet Linke sagten. Weshalb sie die künstlerische Veränderung und dokumentarische Ergänzung begrüßten.

KM 27.01.2020

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Schön ist die Welt in Schönefeld

wirklich?

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! Ich liebe meine Stadt -Leipzig- !

Aber manches liebe ich eben nicht. Und einen öffentlichen Mangel aufzeigen ist ein gewagtes Unternehmen!

Jeder Bürger von Schönefeld (Ost) kennt REWE an der Ecke Gorki-Löbauer Straße. Viele Wege führen nach ROM und mehrere Wege zu REWE!
Zwei dieser Wege sehen aus, auf DEUTSCH gesagt: „Wie SAU!“
Und zwar die Wege beidseitig der Sporthalle (Sporthalle, Schulgarten, Wohnhaus). Von der Sporthalle bis Ende Schulgarten. Während Mitarbeiter von REWE ihre Wegseite regelmäßig reinigen, tut sich rund um den Schulkomplex Sporthalle-Schulgarten nichts!

Dabei waren wir nach dem Rundgang des OBM in Schönefeld auf Erfolgskurs. Ich hatte nach seinem Rundgang noch einmal Verbindung mit seinem Büro aufgenommen und eine Amtsadresse bekommen. Der genannte Mitarbeiter kümmerte sich. Während dieser Zeit schob sich ein Stadtrat mit einer Ratsvorlage dazwischen und es wurde ein Müllcontainer an der Sporthalle aufgestellt. Der Müllcontainer gammelte dann längere Zeit halbvoll vor sich hin und Rasen und Weg sahen wieder toll aus!
Ich überstellte den gesamten Schriftwechsel meiner Bemühungen (Schule, Schulamt, Stadtreinigung, Ordnungsamt ua.) einer anfordernten Stelle. Beim Frühjahrsputz hatte der Bürgerverein Schönefeld in der Schlippe mitgewirkt. Allerdings wurden die vollen Müllsäcke dann lange Zeit ignoriert.

Dummerweise beging ich in der ganzen Zeit zwei eklatante Fehler:

1. Ich hatte mich unberechtigt um Ordnung und Sauberkeit im Wohnbereich gekümmert und eingesetzt.
2. Bürger, die meine Bildberichte im „L-Schönefelder Almanach“ und bei Facebook gelesen hatten, machten mich auf weitere Dreckecken im Wohngebiet aufmerksam und ich schrieb darüber und meldete sie weiter.

Die Reaktion seitens der Leser war bemerkenswert! Ich wurde belehrt und beschimpft!
Ein kompetenter Bürger erklärte mir, wie zum Beispiel eine Dreckecke in der *Straße entstanden war!

Verschiedene Bürger schrieben mir, ich solle nicht über Dreckecken schreiben, sondern diese Dreckecken selbst beseitigen. Und natürlich operierten Bürger mit Schimpfworten.


Ich habe in dieser Zeit viel über die Einwohner meiner Wahlheimat „Schönefeld“ gelernt!

Heute habe ich wieder einmal fotografiert. Aber eben nur die „Dreckecke“ auf dem Gelände der Astrid-Lindgren-Schule entlang des Schulhofs und der Sporthalle.


Übrigens auf dem ganzen Weg, sieht es auch in und an den Büschen der Wohnhäuser nicht viel besser aus, als bei der Schule.


„Schön ist die Welt in Schönefeld, wos dem Dreck im Gebüsch und an der Schule gefällt!“

KM 25012020
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Verkehrsbauprojekt Schönefeld – Stellplatzreduzierung als Erziehungsmaßnahme?
von Ansbert Maciejewski

Für den Bereich Gorkistraße/ Löbauer Straße/ Volksgartenstraße in Leipzig-Schönefeld ist eine komplexe Bau- und Umgestaltungsmaßnahme geplant, die ca.13,3 Mio. Euro kosten soll. Ich habe hier bereits im April dazu berichtet.

Die konkreten Vorplanungen hat die Stadtverwaltung gestern im Stadtbezirksbeirat Leipzig-Nordost vorgestellt.

Dass sich überhaupt
etwas tun soll, ist zu begrüßen. Dass es erst 2022 losgehen soll, finde ich
weniger schön, ist aber wegen der zahlreichen Beteiligten (LVB, Stadtwerke,
Wasserwerke, Verkehrs- und Tiefbauamt) wohl nicht anders möglich.

Aus meiner Sicht gibt es zwei wesentliche Kritikpunkte:

Die Gorkistraße
zwischen Löbauer Straße und Volksgartenstraße soll künftig für den
Durchgangsverkehr gesperrt und nur noch für Anlieger befahrbar sein. Anlieger
ist in dem Fall eigentlich jeder, der nur behauptet, zur Sparkasse zu wollen.
Durchgängig befahrbare Anliegerstraßen funktionieren in den seltensten Fällen
und haben offenbar deswegen auch einen eigenen Spitznamen. Wer mehr wissen
möchte, kann gern mal auf google.de nach „Anlügerstraße“ suchen.

Während die
Stadtverwaltung in der Gorkistraße offensichtlich Durchgangsverkehr vermeiden
will, möchte sie in der Löbauer Straße gern welchen haben. Jedenfalls ist
vorgeschlagen, die Einbahnstraßenregelung auf der Löbauer Straße zwischen Gorkistraße und Schmidt-Rühl-Straße aufzuheben. Künftig soll dieser Straßenabschnitt in beiden Richtungen befahrbar sein. Nachvollziehbare Argumente hierfür wurden aus meiner Sicht nicht vorgetragen. Ich habe die Vermutung, dass es einfach nur
drum geht, die Stellplätze dort zu beseitigen.

Interessant
fand ich jedenfalls die gestern vorgetragene Argumentation der Verwaltung, man
verfolge das Ziel, die Menschen zum Wechsel des Verkehrsmittels zu bewegen.
Außerdem habe niemand einen Anspruch auf einen kostenlosen Stellplatz im
öffentlich Raum.

Das mag zwar juristisch korrekt sein, ist aber mindestens ebenso ideologisch und bürgerfern – genau wie man das aus dem Dezernat von Baubürgermeisterin Dubrau schon gewohnt ist.

Durch die Baumaßnahme sollen insgesamt 29 Stellplätze für PKW wegfallen, die ohnehin schon angespannte Parkplatzsituation wird noch verschärft.

Nach intensiver Diskussion hat der Stadtbezirksbeirat dem Vorhaben vom Grundsatz her
zugestimmt, aber der Verwaltung einige Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben. Unter anderem soll der Wegfall der Stellplätze nochmals überprüft werden.

Letztlich muss der Stadtrat entscheiden, welche Planung am Ende umgesetzt wird. Ich hoffe auf eine weise Entscheidung. Schließlich müssen die Schönefelder auch dann noch mit dem Ergebnis klarkommen, wenn Frau Dubrau schon längst in Rente ist.

14/11/2019 Ansbert
Maciejewski 

 



 

 

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