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PRESSEPOST/ VERANSTALTUNGEN / NACHRICHTEN

?La dolce Vita? ?

Astrid Höschel-Bellmann - Ausstellung im Haus des Handwerks - Vernissage am 23.9.

 
La dolce Vita“ – Astrid Höschel-Bellmann

                    Neue Ausstellung im Haus des Handwerks

                          – Vernissage am 23. September  

„Wenn ich male, ruhe ich mich aus. Die Zeit vergeht wie im Fluge – schade.“
Ruhe finden, das Leben genießen, das ist die Malerei für Schauspielerin und Musikerin Astrid Höschel-Bellmann.
Als Malerin legt sie sich nicht auf eine Technik fest. So sind auch in der Ausstellung im Leipziger Haus des Handwerks Aquarelle, Kohle- und Kreidezeichnungen ebenso zu sehen wie Bilder, die in Kombination verschiedener Maltechniken entstanden sind. Die Motive sind so vielfältig wie das widerspiegeln die Lebensfreude der Künstlerin und sie erzählen Geschichten. Dabei überlässt es die Künstlerin dem Betrachter genau seine Geschichte in ihren Bildern zu entdecken und für einige Momente das süße Leben zu genießen.  

 
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 23. Dezember

montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr.


Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage.
Termin:   23. September 2022 | 19 Uhr
Ort:         Haus des Handwerks | Dresdner Straße 11/13 | 04103 Leipzig

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Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig informiert zu folgender Ausstellungseröffnung.

EHRENPLATZ für den Sport 
Die Ausstellung des Sportmuseums Leipzig öffnet ab Mi. 21.9.2022
im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

Auf dem Weg zum neuen Sportmuseum in Leipzig wird ausgewählten Schenkungen der sporthistorischen Sammlung bereits jetzt ein Ehrenplatz zuteil. In der Ausstellung »EHRENPLATZ – Eure Geschichten. Eure Schenkungen. Euer Sportmuseum!« werden diese vom 21. September 2022 bis 26. Februar 2023 im HAUS BÖTTCHERGÄßCHEN des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig präsentiert.
 
Geschenke zu machen, dafür gibt es viele Gründe. Wer Geschenke überreicht, möchte dem Beschenkten in aller Regel zeigen, dass er ihn wertschätzt. Und er möchte ihm etwas übereignen, das er am neuen Aufbewahrungsort in guten Händen weiß.

Das Sportmuseum Leipzig erhält jedes Jahr etwa 300 bis 500 Schenkungen für seine Sammlungen. Manche Dinge sind zufällige Flohmarkt- oder Dachbodenfunde, andere wiederum lange gehütete persönliche Schätze. Sportlerinnen und Sportler sowie deren Verwandte, sportlich Interessierte und nicht zuletzt Menschen, die beruflich mit Sport zu tun haben, tragen so dazu bei, dass die Sammlungen des Sportmuseums Leipzig kontinuierlich Neuzugänge verzeichnen.

Viele Schenkende wünschen sich einen Ehrenplatz für ihr Objekt in der Ausstellung des Museums. Auf dem Weg zum neuen Sportmuseum in Leipzig wird ausgewählten Schenkungen bereits jetzt in der Studioausstellung dieser Ehrenplatz zuteil: Von der Autogrammkarte bis zur Weltrekordurkunde und von der Torwartmaske bis zum Wanderpokal: Die Präsentation macht die – nicht selten verblüffenden, ja verrückten – persönlichen Geschichten hinter den Objekten und ihren Schenkungen lebendig. In der Ausstellung kommen Menschen zu Wort, die von ihrer Schenkung an das Museum erzählen, wie es dazu kam und was sie sich davon erhoffen. Überdies erklärt die Ausstellung, wie eine Schenkung von der Übergabe an das Museum bis in eine Vitrine gelangt.

Die Objekte der 28 Schenkerinnen und Schenker beschreiben Familiengeschichten oder zeigen die mitunter wundersamen Wege auf, wie die Objekte ins Museum kommen. Darüber hinaus erfährt der Gast, wie aus geschenkten Geschenken tatsächlich Museumsgut wird. Durch umfangreiches Film- Interview-Material mit den Schenkerinnen und Schenkern, Sportlerinnen und Sportlern, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden die Geschichten hinter den Objekten dokumentiert und zugänglich gemacht.

„Das Sportmuseum Leipzig, derzeit ohne ständige Ausstellung, soll 2029 im ehemaligen Schwimmstadion am Sportforum neu eröffnet werden. Mit der prächtigen, gut 100.000 Objekte umfassenden sportgeschichtlichen Sammlung kann dies längst ohne Weiteres gelingen. Dennoch gibt es Sportgeschichten, welche die Sammlung noch nicht erzählen kann. Wir ermutigen jede und jeden, dem Sportmuseum selbst Geschenke zu machen und damit ein weiteres Stück mitteldeutscher Sportgeschichte für die Nachwelt zu bewahren.“ ergänzt Aiko Wulff, Leiter des Sportmuseums Leipzig.

Die Studioausstellung wird von einem umfangreichen Programm ergänzt, u.a. finden Erzähl-Café zum Thema Fußball, Fechten & Hockey und Schwimmen statt.

EHRENPLATZ
Eure Geschichten. Eure Schenkungen. Euer Sportmuseum!
21.9.2022 – 26.2.2023
Studioausstellung

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig, stadtmuseum(at)leipzig.de, www.stadtmuseum-leipzig.de

Öffnungszeiten: Di – So, Feiertage 10-18 Uhr,

Eintritt: Erwachsene 5 €, ermäßigt 2,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei, Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat
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- AUS DEM NETZ -
SZ Sächsische Zeitung

Wölfe löschen eine Alpaka-Herde aus
Weißkeißel. Als ein Hobbyzüchter im Ortsteil Haide am Dienstagmorgen seine eingezäunte Alpakaherde aufsuchte, fand er ein Blutbad vor. Alle Tiere waren gerissen und tot. Die Nachricht über seinen Schock und das Ereignis breitete sich wie ein Lauffeuer im Ort aus. „Wir haben jetzt Angst, dass die Wölfe unsere zwei Alpakas oder andere Tiere ebenfalls reißen. Und es muss es ja ein Wolfsrudel gewesen sein“, erzählt eine TAGEBLATT-Leserin und Einwohnerin des Ortes aufgeregt am Redaktionstelefon. Auch im Nachbarort Krauschwitz sind Alpaka-Besitzer nun besorgt. Es ist das erste Mal, dass in der Region ein Wolfsangriff auf diese Tiere bekannt wurde.

Dass Wölfe für das Massaker verantwortlich sind, bestätigt Falk Hofer, Sprecher des sächsischen Umweltministeriums, auf Redaktionsanfrage. Der Riss sei der Fachstelle Wolf gemeldet worden, die noch am selben Tag einen Rissgutachter vor Ort beurteilen und dokumentieren ließ. „Anhand der vorgefundenen Rissmerkmale wie gezielten Kehlbissen konnte der Wolf mit hinreichender Sicherheit bestätigt werden“, so Hofer. Zudem deute die gefressene Fleischmenge darauf hin, dass mehrere Tiere am Übergriff beteiligt waren. Wie viele, könne nicht gesagt werden. „Da ein einzelner Wolf bis zu zehn Kilo verschlingen kann, ist eine genauere Aussage zur Anzahl der beteiligten Wölfe anhand der gefressenen Fleischmenge unmöglich.“

Laut Hofer sei es in Sachsen nicht der erste bekannte Übergriff auf Alpakas. Bereits 2019 habe die Fachstelle Wolf zwei Übergriffe (ein totes und ein verletztes Tier) dokumentiert; ebenso 2020 (zwei getötete Tiere) sowie 2021 und auch schon 2022 mit je einem getöteten Tier. Warum Wölfe auf Alpakas losgehen, dazu sagt Hofer: „Auch wenn sie keine heimischen Tiere sind, ähneln sie hinsichtlich Größe und Verhalten einheimischen Tieren, die zum Beutespektrum von Wölfen gehören.“

Dass die Herde in Weißkeißel trotz Einzäunung gerissen wurde, begründet der Experte damit, dass sie nur durch Wildzaun ohne Strom geschützt waren, den die Wölfe untergruben. Haltern von Alpakas werde daher für Festzäune die Installation eines mechanischen Untergrabschutzes oder einer bodennahen Stromlitze empfohlen. „Die Zäune sollten zudem regelmäßig auf Löcher oder Grabstellen und einen festen Bodenabschluss kontrolliert werden“, so Hofer weiter. Ebenso würden Tore und Toreinfahrten Schwachstellen darstellen, wenn durch Fahrspuren große Abstände zwischen Tor und Boden seien. „Auch eine nächtliche Einstallung ist eine wirksame Maßnahme gegen Übergriffe.“

Für den Alpaka-Züchter aus Weißkeißel gibt es zumindest einen Hoffnungsschimmer. Da für Alpakas keine Mindestschutzkriterien vorgeschrieben sind und der Wolf für die Tötung der Herde bestätigt wurde, besteht die Möglichkeit eines Schadensausgleichs – wenn er einen Antrag stellt.

TSCHA: Was sagen denn die "Wolf-Beführworter" dazu? Von wegen der Wolf gehört zu Deutschland!
Von wegen der Wolf ist gut für den Wald! Ich habe vor Jahren im Schwarzwald ein "Schild-Denkmal" gesehen, auf dem der letzte Wolfabschuss dokumentiert gewesen ist!
Die Wölfe sind vom FORST schlecht auf ihre Aufgabe, den Wald vor Wildverbiss, zu schützen,  vorbereitet worden! Logo, dass sie nicht den Kampf mit wehrhaften Wild (Hirsche) suchen, sondern leichte Beute vorziehen!

Kurt Meran 19.09.2022
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Medienstiftung der Sparkasse 08.09.22
Pressemitteilung
Zur Sprache bringen, was beschwiegen wird

Erich-Loest-Preis 2023 geht an Ines Geipel

Leipzig, der 08. September 2022. Die Schriftstellerin und Publizistin Ines Geipel wird mit dem Erich-Loest-Preis 2023 ausgezeichnet. Der von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig im Andenken an den 2013 verstorbenen Leipziger Schriftsteller und Ehrenbürger Erich Loest ins Leben gerufene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum vierten Mal verliehen. Die Preisverleihung findet am 24. Februar 2023, dem Geburtstag Loests, im Mediencampus Villa Ida in Leipzig statt.

„Ines Geipel, erst umjubelte, später von der Stasi beobachtete Sprinterin und ‚Republikflüchtling’, ist bis heute eine der wirkmächtigsten Stimmen, wenn es um die Aufarbeitung des DDR-Regimes und auch der nationalsozialistischen Diktatur geht”, erklärt Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Medienstiftung: „Als Publizistin ist es ihr gelungen, das persönliche Erleben als Ausgangsbasis zu nehmen für ein Werk, das sowohl in seinen dokumentarischen als auch in seinen literarischen Teilen gleichermaßen relevant wie erhellend wirkt. Als engagierte und streitbare Stimme im Bemühen, die Wirkungsmechanismen von Diktaturen zu durchleuchten, ist sie eine Preisträgerin, wie sie Erich Loest gefallen hätte und zu deren Wahl ich die Jury deswegen herzlich beglückwünsche”, so Seeger weiter.

Die Jury unter Vorsitz von Andreas Platthaus würdigte bei ihrer Entscheidung ausdrücklich neben der aktuellen dokumentarischen Erzählung „Schöner Neuer Himmel” auch die „Formenvielfalt” von Geipels publizistischem Gesamtwerk, zu dem neben zahlreichen eigenen Arbeiten auch die Gründung des „Archivs der unterdrückten Literatur der DDR” und die daraus entstandene Buchreihe „Verschwiegene Bibliothek” gehören. „In all ihren Arbeiten entwickelte sie einen Stil der literarischen Darstellung, der mit eigens geprägter Begrifflichkeit und kulturgeschichtlichem Werkzeug den Phänomenen zu Leibe rückt”, so die Jury: „Ines Geipel bringt in ihren Büchern das zur Sprache, was als ‚inopportun’ beschwiegen wurde: das individuelle Leid im Dienste einer sich als idealistisch gerierenden Ideologie. Und sie verfolgt die Nachwirkungen dieses Schweigens bis in unsere Gegenwart. Der Erich-Loest-Preis geht, ganz im Sinne seines Namensgebers, an eine engagierte Autorin, die sich im Bergwerk der literarischen Aufarbeitung mit der Wirkungsgeschichte zweier diktatorischer Systeme beschäftigt.”

Zur Jury:

    Andreas Platthaus (Juryvorsitz; Chef des Ressorts Literatur und literarisches Leben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

    Linde Rotta (freie Schriftstellerin)

    Werner Schulz (ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Grüne)

    Dr. Katrin Schumacher (Redaktionsleiterin Literatur, Film, Bühne bei MDR Kultur)

    Prof. Dr. Jobst Welge (Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig)

Zur Preisträgerin:

Ines Geipel, geboren 1960 in Dresden, ist Schriftstellerin und Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch”. Sie floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium in Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie. 1996 kam ihr erstes Buch heraus.

Das zentrale Thema ihres literarischen Werks ist die deutsche Gewaltgeschichte sowohl des Nationalsozialismus als auch der DDR-Diktatur. In diesem Kontext stehen ihre Romane „Das Heft” (1999), „Heimspiel” (2005), „Tochter des Diktators” (2017), ihre Personal Essays „Generation Mauer. Ein Porträt” (2015), „Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass” (2019), „Schöner Neuer Himmel. Aus dem Militärlabor des Ostens” (2022) oder auch ihre literarischen Reportagen „Verlorene Spiele. Journal eines Dopingprozesses” (2001), „Für heute reicht’s. Amok in Erfurt” (2004) und „Seelenriss” (2010), die vielfach öffentliche Debatten angeregt haben. Seit 2005 hat sie zusammen mit Joachim Walther die „Verschwiegene Bibliothek” herausgegeben, eine auf zehn Bände angelegte Edition von AutorInnen und Texten, die in der DDR nicht erscheinen durften.

Für ihre Werke, aber ebenso ihr gesellschaftliches Engagement wurde Geipel mehrfach ausgezeichnet, so zum Beispiel 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, dem „Lessingpreis für Kritik” 2020 und mit dem „Marieluise-Fleißer-Preis” 2021.

Zum Preis:

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig im Andenken an den Schriftsteller Erich Loest alle zwei Jahre vergeben. Erich Loest war den Stiftungen der Sparkasse zeitlebens eng verbunden - als Gründungsmitglied der Medienstiftung und als Mäzen der Kultur- und Umweltstiftung, der er seinen literarischen Nachlass übereignete. Der Preis würdigt Autoren, die die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in Deutschland nicht nur beschreiben, sondern mit ihrer Stimme den demokratischen Diskurs mitgestalten. Zudem sollen die Preisträger dem mitteldeutschen Raum verbunden sein. Bisherige Preisträger waren Guntram Vesper (2017), Hans Joachim Schädlich (2019) und Ulrike Almut Sandig (2021).
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PEN-Zentrum Deutschland
Favoriten  ·
Nazli Karabıyıkoğlu und Volha Hapeyeva beim internationalen literaturfestival berlin
Das internationale literaturfestival berlin gehört zu den bedeutendsten Literaturveranstaltungen weltweit. In diesem Jahr sind die Writers-in-Exile-Stipendiatinnen Nazli Karabıyıkoğlu und Volha Hapeyeva eingeladen, das Festival mit ihrer Literatur und ihren Erfahrungen zu bereichern:
Words of Love and Hate – Fighting Gendered Violence: Nach der Istanbul-Konvention
Die Autorin Nazli Karabıyıkoğlu und die Journalistin Burcu Karakaş diskutieren über Gewalt gegen Frauen in der Türkei, den Austritt der Türkischen Regierung aus der Istanbuler Konvention und darüber, wie Geschichten des Widerstands und der Solidarisierung erzählt werden können.
Samstag, 10. September 2022, 20:00, silent green Kulturquartier, Gerichtstr. 35, 13347 Berlin (Eintritt:10 Euro, ermäßigt: 6 Euro)
Postsoviet Cosmopolis – Poetry Night.
Mit Semjon Hanin, Volha Hapeyeva, Eugenijus Ališanka
Die belarussische Lyrikerin Volha Hapeyeva liest aus ihrem Gedichtband „Mutantengarten“ und blickt dabei aus dezidiert weiblicher Perspektive auf Politik und Geschichte. Die deutsche Übersetzung wird anschließend von einer Schauspielerin vorgetragen. Kuratorin und Moderatorin Karolina Golimowska führt durch die Veranstaltung mit drei weiteren Lyriker:innen.
Samstag, 10. September 2022, 20:00, Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin (10 Euro, ermäßigt: 6 Euro)
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Pressemitteilung, Darmstadt, 13.8.2022 
Sir Salman Rushdie wird Ehrenmitglied des deutschen PEN-Zentrums

Immer vertrat er die Meinungsfreiheit, auch die seiner Gegner. Neun Jahre lebte er in wechselnden Verstecken, zwanzig Jahre als ein Schriftsteller in New York, der nicht länger hinter der politischen Figur verschwinden wollte, der sich frei und ohne Bodyguards bewegte und erstaunlich gelassen mit der konstanten, jahrelangen Bedrohung umging. Nun wurde Salman Rushdie bei einer Lesung von dem 24-jährigen Hadi Matar aus New Jersey mit einem Messer völlig überraschend attackiert und schwer verletzt.
Der Valentinstag 1989, war für ihn der Tag, der sein Leben in ein „Vorher“ und Nachher“ teilte; der Tag, an dem der greise Ayatollah Khomeini die Fatwa, den Bann über den Roman „Die Satanischen Verse“ und ihren Autor aussprach, um vom sieglosen Krieg gegen den Irak abzulenken. Was dann folgte, war für den indisch-britischen Schriftsteller fast eine Dekade lang ein Leben im Luxus-Käfig: Sicherheit lernen, 24-Stunden-Personenschutz, immer neue Adressen suchen, immer andere Wohnungen mieten, Begegnungen mit Freunden, Frauen, der Familie, dem Sohn, Undercover, ein Leben in Tarnung. Erst mit dem Umzug nach New York lebte Rushdie eine neue Freiheit. Inwieweit der Anschlag durch die noch immer bestehende Fatwa ausgelöst wurde, ist nicht belegt, aber wahrscheinlich. Fakt ist, dass der Bann Hass schürte und bis heute gilt. Salman Rushdies über zwei Dutzend Romane, seine Sachbücher und Essays hingegen stehen für Toleranz, Meinungsfreiheit und Wahrheitssuche, gegen religiöse Fanatiker, Islamisten, Trumpisten und Covid-Leugner. „Die Wahrheit liegt in der Fiktion“, sagte Rushdie in einem Interview und: Literatur erzähle vom Wesen des Menschen, davon, wie wir und unsere Gesellschaften beschaffen seien.Das deutsche PEN-Zentrum verurteilt die Attacke als perfiden Gewaltakt auf Salman Rushdie, die Meinungsfreiheit und die westlichen Werte und ernennt in großer Sorge Sir Salman, den ehemaligen PEN-Präsidenten der USA, zum Ehrenmitglied des PEN-Zentrums Deutschland.Für das deutsche Cornelia Zetzsche Vizepräsidentin/ Writers in Prison-Beauftragte Pressekontakt: PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: presse(at)pen-deutschland.de

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       PRESSEINFORMATION
 
       "Stadtumbaumanagement Schönefeld" <schoenefeld(at)bgh-leipzig.de>
Informationsveranstaltung Komplexbaumaßnahme Gorkistraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie auf die folgende Online-Informationsveranstaltung hinweisen:

Baumaßnahme Gorkistraße zwischen Kohlweg und Ossietzkystraße/ Löbauer Straße/ Volksgartenstraße am 07. Juli 2022  ab ca. 18:30 Uhr

Den Livestream können Sie über den folgenden Link verfolgen:

http://www.leipzig.de/gorkistrasse

 

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Gauly und Ilka Laux

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Stadtumbaumanagement Schönefeld
im Auftrag der Stadt Leipzig,
Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung

c/o
Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann
Georg-Schumann-Straße 130 04155 Leipzig
Telefon 0341 55 03 773
schoenefeld(at)bgh-leipzig.de
www.bgh-leipzig.de

Sprechzeit vor Ort
im Café KulturGut - Schloß Schönefeld
jeden 2. und 4. Dienstag im Monat

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Gauly und Ilka Laux

 

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- Alle Angaben / Texte seitens des L-Schoenefelder-Almanach ohne Gewähr -

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