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PEN - DEUTSCHLAND

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Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

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PEN-Zentrum Deutschland Heute 26. Oktober 2021

PEN-Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche:
Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN, stellt den leeren Stuhl für unser Ehrenmitglied Pham Doan Trang vor. Die unabhängige Journalistin gilt als eine der bekanntesten Kritikerinnen der vietnamesischen Regierung und wurde am 6. Oktober 2020 in ihrer Wohnung in Ho-Chi-Minh-Stadt festgenommen. Wegen angeblicher Propaganda gegen den Staat drohen ihr bis zu 20 Jahre Haft.
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"Aufbruch ins Nicht-Versicherbare“: Unter diesem Motto aus der Feder des Hamburger Schriftstellers Hans Erich Nossack hat gerade die Mitgliederversammlung des deutschen PEN in der Frankfurter Paulskirche begonnen!
Heute wird ein neues PEN-Präsidium gewählt.
PEN-Präsidentin Regula Venske, die das Amt seit 2017 innehat und zuvor vier Jahre als Generalsekretärin diente, stellt sich nicht mehr zur Wahl, und so darf man gespannt sein, wer künftig an der Spitze des deutschen PEN stehen wird!
 
PEN-Zentrum Deutschland
Jetzt ist es offiziell: Heute Abend wurde Deniz Yücel zum neuen Präsidenten des deutschen PEN auf der PEN-Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche gewählt!
Quelle: PEN-ZENTRUM DEUTSCHLAND

 

100 Jahre PEN: Jenen noblen Tag, den einst Arthur Miller beschwor, an dem der PEN überflüssig sein werde, werden auch wir nicht erleben. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf“, so Regula Venske, Präsidentin des deutschen PEN-Zentrums.

  • Mit Beiträgen u.a. von Ginevra Avalle, Jennifer Clement, Peter McDonald, Rachel Potter, Carles Torner, Regula Venske, Laetitia Zecchini
  • Mit Stimmen von Juli Zeh, Ulla Hahn, Ulrich Wickert, Christoph Hein, Can Dündar, Bernhard Schlink, Nora Gomringer, Ilija Trojanow, Sten Nadolny, Gabriele von Arnim u.v.m.

Der PEN wurde am 5.10.1921 in London gegründet, um die Freundschaft und den geistigen Austausch zwischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus aller Welt zu fördern. Seitdem hat sich der PEN zum größten literarischen Netzwerk mit Standorten in mehr als 100 Ländern und zu einer der wichtigsten  Menschenrechtsorganisationen entwickelt. Zu den Autorinnen und Autoren, für die sich der PEN öffentlich eingesetzt hat, zählen unter anderen Federico García Lorca, Stefan Zweig, Musine Kokalari, Wole Soyinka, Salman Rushdie, Ngũgĩ wa Thiong’o, Anna Politkowskaja, Hrant Dink und Swetlana Alexijewitsch.

Veranstaltungshinweis: „Für die Freiheit des Wortes“ – Ein Abend zu 100 Jahre PEN International im Literaturhaus München am 5.10. um 20 Uhr

Über die Freiheit des Wortes sprechen die belarusische Autorin und Übersetzerin Volha Hapeyeva, derzeit Stipendiatin des Writers-in-Exile-Programms des deutschen PEN, und der Autor und Politologe Johano Strasser, ab 1995 Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland und dessen Präsident von 2002 bis 2013. Der Schauspieler August Zirner liest Texte aus dem Buch.

PEN-Vizepräsident Ralf Nestmeyer spricht ein Grußwort.

 

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Aktuelle Mitteilung

Ein Jahr nach Wahlen in Belarus: Neue PEN-Stiftung unterstützt Publikation belarusischer Texte

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Aktuelle Mitteilung

PEN-Zentrum Deutschland schlägt polnischem PEN gemeinsamen ständigen Rat vor: Grenzen überwinden für die europäische Idee
In seinem Antwortschreiben schlägt das PEN-Zentrum Deutschland seinen polnischen Kolleginnen und Kollegen daher die Gründung eines gemeinsamen ständigen Rates der beiden PEN-Zentren vor, der sich regelmäßig trifft und deutlich hörbar Stellung bezieht zu den Themen, die im Zentrum der gemeinsamen Arbeit stehen und die in der PEN-Charta fixiert sind. Ein solcher gemeinsamer Rat wäre ein wichtiger Teil der Freundschaft, die sich auch als deutsch-polnische Verantwortungsgemeinschaft versteht.

„Wir sind mit Ihnen der Meinung, dass es gerade die Autorinnen und Autoren unserer beider Länder sind, denen die Verantwortung zukommt, sich mit aller Macht gegen die zu stellen, die die Demokratie auszuhöhlen versuchen, indem sie etwa die Axt an das Grundprinzip der Gewaltenteilung legen. Es ist auch unsere Aufgabe, denen entschieden entgegen zu treten, die Wahrheit und Lüge verdrehen, um ihre Ziele zu erreichen: Gerade wir als Schriftstellerinnen und Schriftsteller wissen nur zu gut, welche Macht Fiktionen entwickeln können, wenn sie nicht mehr im Dienste einer höheren Erkenntnis und Wahrheit stehen“, so PEN-Präsidentin Regula Venske und der frühere PEN-Vizepräsident Sascha Feuchert in ihrem Antwortschreiben. „Die grundsätzliche Idee des PEN, die uns alle vereint, ist, dass Literatur eine gemeinsame Währung aller Menschen ist, eine, die Grenzen zu überwinden im Stande ist. In Zeiten, in denen der Frieden und die Demokratie gefährdet sind und erneut Nationalismen erstarken, ist es unsere Pflicht, uns zusammenzutun und gemeinsam zu agieren, damit unsere Stimmen noch deutlicher gehört werden.“
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