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GRASSIMESSE 2019

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Presserundgang GRASSIMESSE 2019

Für die GRASSIMESSE 2019 hatten sich 241 Künstler aus 41 Ländern beworben. Eine Fachjury hat 120 Aussteller aus sechs Ländern ausgewählt.
Schwerpunkte sind dieses Jahr die Bereiche Schmuck, Keramik, und Textilien.
Dazu kommt Schmuck aus Elektro-Schrottt, Plastikabfall etc.
Chinesische Künstler sind mit Design und Kunsthandwerk vertreten. Dazu stellen sich vier deutsche Hochschulen vor.

Knapp die Hälfte der Aussteller präsentieren sich und ihre Werke zum ersten Mal auf der Messe.

Geschichte der GRASSIMESSE
In der traditionsreichen Messestadt Leipzig begründete im Jahre 1920 der damalige Direktor des Kunstgewerbemuseums Richard Graul eine eigene Verkaufsmesse, die als Grassimesse in die Geschichte einging. Sie sollte der kommerziellen Massenware, die auf den Mustermessen angeboten wurde, Paroli bieten und durch ihren hohen Qualitätsanspruch überzeugen. Durch die Einführung eines strengen Juryprinzips der damaligen Museumsleitung wurde die Grassimesse innerhalb kürzester Zeit zu einem europaweit anerkannten Forum für die „Kunstgewerbe“-Elite. Insgesamt nahmen zwischen 1920 und 1941 etwa 1500 Kunsthandwerker, Gestalter, Kunstschulen, Künstlervereinigungen und Firmen vorwiegend aus Deutschland, Österreich und Skandinavien teil. Die Reihe der Namen - vom Bauhaus bis zur Wiener Werkstätte- steht gleichsam für ein markantes Stück Entwicklungsgeschichte der Angewandten Künste jener beiden Jahrzehnte. Die Teilnahme an der Grassimesse kam dem Erwerb eines Gütesiegels gleich, das natürlich erst recht den hier erworbenen Objekten anhaftete. Eine große Anzahl fand, als „Archiv der Moderne“ angelegt, Eingang in die Sammlungen des Museums. Auch heute erwirbt das Museum auf den GRASSIMESSEN besonders aussagekräftige Stücke. Sie sollen für die künftigen Generationen einen unverwechselbaren Ausschnitt zeitgenössischer Gestaltung dokumentieren.

Quelle:
GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig 2015

Rundgang
Nach der Begrüßung und einleitenden Worten von Dr. Thormann, Leiter des GRASSIMuseums AK und der Kuratorin Sabine Epple, begann der Presserundgang.
Uns "begegneten" altbekannte Namen wie Barleben, Maria mit Handspielpuppen. Oder ebenso bekannte Namen wie Sarah Pschorn. Frau Pschorn hatte ihre Vasen kürzlich im MdbK und in der Leipziger Keramik-Galerie "Terra rossa" ausgestellt.
Interessant war zu sehen, was man mit Metallresten an Kunst- und Gebrauchsgegenständen alles machen kann.

In der Orangerie zeigte uns eine "Stoffkünstlerin" interessante Deckchen und erklärte ihre Arbeitsweise zur Herstellung. Ein Glaskünstler hat mit der Verarbeitung von Restglas fast unwirklich, tolle gläserne Kunstgegenstände und Figuren gezaubert. Die Schmuckkollektion zu beschreiben, fällt mir schwer. Das muss man gesehen haben!

Der Presserundgang hat sich für alle Teilnehmer gelohnt. Wir haben nicht nur KUNST gesehen. Wir waren selbst in das Geschehen eingebunden, verwoben.

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GRASSI Messe am 26.Oktober vormittags

Heute waren die Ausstellungsstücke in allen Räumen nicht mehr nur tote Gegenstände.

Die MESSE-Besucher drängten sich in den Gängen und an den Tischen.

 

Ich begann heute in der Orangerie. Wollte die „Stickerin“ in Messeaktion sehen und bewundern. Während des Presserundgangs hatte sie uns ihre Technik gezeigt und erklärt.

Heute stellte ich im Gespräch am Stand fest, dass das ein Hobby von ihr war. Im Messekatalog sah ich mir ihre Vita an. Eine ganz erstaunliche Frau, die in Leipzig lebt und schafft.

Durch den Trubel der Messebesucher schlängelte ich mich zu dem Stand des Altzinngießers. Leider war dieser noch nicht anwesend, und blieb an den Textilständen stecken. Hier entdeckte ich etwas, was ich einfach kaufen musste.

Auf der ersten Etage sah ich mir die Stände an und kam mit den Ausstellern ins Gespräch. Metall- und Holzverarbeitung. Interessantes für Kinder zum Stapeln und Stecken. Besonders interessant war die Metallverarbeitung, wobei ich mich für den Damazenerstahl interessierte.

GS 26.10.2019

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Interessant

Zeitgleich finden in der Kongresshalle die https://www.designersopen.de/ statt.

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GRASSI Museum

Die GRASSIMESSE 2019 öffnet Ihre Tore – wieder einmal die Alllerschönste in diesem Jahr, dem 99. nach ihrer historischen Vorläuferin. Das Erfolgsrezept der modernen GRASSIMESSE, die seit 1997 alljährlich am letzten Oktoberwochenende im GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig stattfindet, ist immer der qualitative Maßstab des Museums. „Als Diener der Kunst“, so betont Direktor Dr. Olaf Thormann, „müssen wir kein Geld machen sondern können uns den Luxus leisten zu filtern und das kommt der GRASSIMESSE zu Gute.“ Eine hochkarätige Jury von ausgewiesenen Fachleuten hat auch 2019 aus ca. 250 Bewerbern 75 Aussteller erwählt. Entscheidende Kriterien für die Auswahl sind künstlerische Qualität in Gestaltung und Ausführung ebenso wie Eigenständigkeit und Experimentierfreudigkeit. Sie bestimmen auch die   sechs Preisträger, die am Eröffnungsabend der Messe ausgezeichnet werden:

Der mit 3.000 € dotierte „Grassipreis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung“ geht an den Schmuckkünstler Rainer Milewski (*1948). dessen ausdruckstarke Ringe aus Bronce und Edelstahl mit ihren spitzen Zähnen und Gesichtern faszinieren.

Der mit 2.000 € ausgestattete „Grassipreis der Sparkasse Leipzig“ erhält der Holzgestalter Christoph Leuner(*1956). Schon lange beschäftig er sich mit großen Hohlkörpern aus Holz, wobei Ihm das Innen der Körper genauso wichtig ist wie das Außen. Zum Teil mit groben Oberflächen und zarten Innenwänden, zeigt sich im Miteinander von Innen und Außen ein permanentes Ein- und Ausatmen der Holzkörper.

Über den mit 1.000 € dotierten „Grasspipreis der Galerie Slavik/Wien“ kann sich die Schmuckkünstlerin Kirsten Jäschke (*1966) freuen.

Der miit 1.000 € ausgelobte „Apolline-Preis“ geht an das junge von Romin Heide (*1983) und Hanna Litwin, für ihre experimentellen Glasarbeiten.

Dern mit 1.000 € dotierten „Preis der Grassifreunde“ erhält die koreanische Keramikerin ChanyeonCho (*1979) für ihre hervorragend gearbeitete Gebrauchskeramik.

Zusätzlich wurde an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle der "Grassi Nachwuchspreis der firma culturtraeger" verliehen. Er geht an die junge Modedesignerin Lea Schweinfurt für das Projekt "ADD_IT_COLLECTIONS".

Das Renommée der GRASSIMESSE lockte seit 1997 rund 22.000 unmittelbare Besucher ins Museum, darunter auch viele Fachleute, Kuratoren, Galeristen und Sammler. 85 Preise wurden seither vergeben und 1850 Aussteller präsentierten feinstes Handwerksdesign, Objektkunst als Unikat oder Kleinserie, als Prototyp oder Klassiker.

Im Jahr 2019 präsentieren rund 120 Aussteller ihre Werke, darunter die Absolventen und Studierende von fünf deutschen Hochschulen:
Weißensee Kunsthochschule Berlin mit dem Projekt „Material matters“
Westsächsische Hochschule Zwickau/ Angewandte Kunst Schneeberg mit dem Projekt „Glas aus Holz“ Hochschule für Angewandte Kunst Hildesheim zeigt Struktur-, Textur, Fraktur-, Schmuck- und Metallarbeiten.
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Klasse Spiel- und Lerndesign präsentiert Arbeiten unter dem Motto „Vom Stapeln und Stecken“.
Die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Klasse für Freie Kunst/ Gold- und Silberschmieden ist mit dem Pop-up-Store „& friends“ vertreten.

Die originelle Schau präsentiert Schmuck aus Elektroschrott, recycelten Mineralien, aus Plastikabfall und auch aus dem 3D-Drucker. Insgesamt 20 junge und auch etablierte Schmuckkünstler/-innen aus dem In- und Ausland reflektieren die ökologischen und sozio-ökonomischen Folgen unseres Rohstoffhungers. Diese Sonderschau ist vom 15.10. bis zum 3.November in der Pfeilerhalle des Museums zu sehen.

Fokus China: Design und Kunsthandwerk aus China ist ein weiteres Sonderthema der Grassimesse. Das China Design Centre (London) ist zu Gast und präsentiert junge chinesische Designer/-innen und Kunsthandwerker/-innen. Und auf dem Innenhof des Museums hat der "Chinabrenner" für das Wochenende aufgemacht um auch kulinarisch mitzuhalten.

Die GRASSIMESSE, von aussen oft als reiner Elfenbeinturm des Schönen und Dekorativen verkannt, verfolgt auch in diesem Jahr das Prinzip des Austausches, der Diskussion und des Informationsflusses. So wird bei genauem Hinschauen und Hinterfragen deutlich, dass gesellschaftsrelevante Fragen unter den Ausstellern absolut present sind und viele der gezeigten Ideen und Positionen ernsthafte Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen unterschiedlichster Art zu Grunde liegen.

Laufzeit und Öffnungszeiten:
Laufzeit: 25.10. – 27.10. 2019
Öffnungszeiten: 25.10. + 26.10., jeweils 10 -19 Uhr, 27.10. 10 -18 Uhr

Eintritt:
Tagesticket 8 € für Erwachsene (ermäßigt 5,50 €/ 4€), bis 18 Jahren freier Eintritt

Ort:
GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
http://www.grassimesse.de, http://www.grassimak.de


Alle Angaben seitens des L-Schönefelder Almanach ohne Gewähr

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