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PEN-Zentrum Deutschland

Pressemitteilung, Darmstadt, 13.8.2022

 

Sir Salman Rushdie wird Ehrenmitglied des deutschen PEN-Zentrums


Immer vertrat er die Meinungsfreiheit, auch die seiner Gegner. Neun Jahre lebte er in wechselnden Verstecken, zwanzig Jahre als ein Schriftsteller in New York, der nicht länger hinter der politischen Figur verschwinden wollte, der sich frei und ohne Bodyguards bewegte und erstaunlich gelassen mit der konstanten, jahrelangen Bedrohung umging.

Nun wurde Salman Rushdie bei einer Lesung von dem 24-jährigen Hadi Matar aus New Jersey mit einem Messer völlig überraschend attackiert und schwer verletzt.
Der Valentinstag 1989, war für ihn der Tag, der sein Leben in ein „Vorher“ und Nachher“ teilte; der Tag, an dem der greise Ayatollah Khomeini die Fatwa, den Bann über den Roman „Die Satanischen Verse“ und ihren Autor aussprach, um vom sieglosen Krieg gegen den Irak abzulenken. Was dann folgte, war für den indisch-britischen Schriftsteller fast eine Dekade lang ein Leben im Luxus-Käfig:

Sicherheit lernen, 24-Stunden-Personenschutz, immer neue Adressen suchen, immer andere Wohnungen mieten, Begegnungen mit Freunden, Frauen, der Familie, dem Sohn, Undercover, ein Leben in Tarnung. Erst mit dem Umzug nach New York lebte Rushdie eine neue Freiheit.

Inwieweit der Anschlag durch die noch immer bestehende Fatwa ausgelöst wurde, ist nicht belegt, aber wahrscheinlich. Fakt ist, dass der Bann Hass schürte und bis heute gilt. Salman Rushdies über zwei Dutzend Romane, seine Sachbücher und Essays hingegen stehen für Toleranz, Meinungsfreiheit und Wahrheitssuche, gegen religiöse Fanatiker, Islamisten, Trumpisten und Covid-Leugner. „Die Wahrheit liegt in der Fiktion“, sagte Rushdie in einem Interview und: Literatur erzähle vom Wesen des Menschen, davon, wie wir und unsere Gesellschaften beschaffen seien.

Das deutsche PEN-Zentrum verurteilt die Attacke als perfiden Gewaltakt auf Salman Rushdie, die Meinungsfreiheit und die westlichen Werte und ernennt in großer Sorge Sir Salman, den ehemaligen PEN-Präsidenten der USA, zum Ehrenmitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Für das deutsche PEN-Zentrum

Cornelia Zetzsche Vizepräsidentin/ Writers in Prison-Beauftragte

Pressekontakt:

PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt

Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: presse(at)pen-deutschland.de

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       PRESSEINFORMATION
 
       "Stadtumbaumanagement Schönefeld" <schoenefeld(at)bgh-leipzig.de>
Informationsveranstaltung Komplexbaumaßnahme Gorkistraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie auf die folgende Online-Informationsveranstaltung hinweisen:

Baumaßnahme Gorkistraße zwischen Kohlweg und Ossietzkystraße/ Löbauer Straße/ Volksgartenstraße am 07. Juli 2022  ab ca. 18:30 Uhr

Den Livestream können Sie über den folgenden Link verfolgen:

http://www.leipzig.de/gorkistrasse

 

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Gauly und Ilka Laux

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Stadtumbaumanagement Schönefeld
im Auftrag der Stadt Leipzig,
Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung

c/o
Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann
Georg-Schumann-Straße 130 04155 Leipzig
Telefon 0341 55 03 773
schoenefeld(at)bgh-leipzig.de
www.bgh-leipzig.de

Sprechzeit vor Ort
im Café KulturGut - Schloß Schönefeld
jeden 2. und 4. Dienstag im Monat

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Gauly und Ilka Laux

 

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