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Stadtgeschichtliches Museum Leipzig sucht Hexen-Traumhaus (http://l-schoenefelder-almanach.de/deutschland/) zum Artikel scrollen!

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Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig informiert (Pressemitteilung vom 10. November):

1.12. - 3.12.2017
"Zahle, was du willst-Tage" in sechs Leipziger Museen
Das Stadtgeschichtliches Museum mit Haus Böttchergäßchen, das Museum der bildenden Künste, die Galerie für Zeitgenössische Kunst sowie die drei Museen im Grassi bieten ihren BesucherInnen an, selbst die Höhe des Museumseintritts festzulegen. Dies gilt für Einzelbesucher und zunächst ausschließlich an diesen drei Tagen.

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Bildergalerie

Stadtgeschichtliches Museum sucht Hexen -Traumhaus

Leipzig, 14.11.2017: In der als Märchenwald gestalteten Ausstellung MärchenSpiele gibt es reichlich märchenhafte Exponate zu sehen: Märchenbücher, Bilderbögen, Papiertheater, Spielzeug. Und doch fehlt gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Ausstellungsstück: ein Pfefferkuchen-Hexenhaus, das z.B. für das Schicksal von Hänsel und Gretel bestimmend war.
Diese Lücke soll mit Hilfe der Besucher geschlossen werden. Kinder, Familien, Schulklassen und Hortgruppen sind aufgerufen, fantasievolle Pfefferkuchen-Häuser zu backen oder aus Fertigteilen zu basteln. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Beachtet werden müsste allerdings, dass die Häuser nicht größer als 50 x 50 x 50 cm werden.

Eine Jury aus Pfefferkuchenhaus-Experten wird die tollsten Häuser nicht etwa verkosten, sondern für die Ausstellung MärchenSpiele auswählen, wo sie ab 8. Dezember zu sehen sind. Die Leihgeber erhalten später ihre Exponate garantiert zurück.  

Abgabetermin im Museum ist Mittwoch, d. 6. Dezember, 10-18 Uhr im Haus Böttchergäßchen.
Kontakt für Rückfragen: Eva Lusch, 03419651315, eva.lusch(at)leipzig.de

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Stadtgeschichtliches Museum sucht Hexen-Traumhaus
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Haus Böttchergäßchen
Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig
Abgabeschluss: 6.12., 10-18 Uhr



Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Böttchergäßchen 3

15.11.201715.11.2017

 

 

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Mein Akku

Heute habe ich einmal den Akku meines Laptops beobachtet. Als ich den Computer voriges Jahr kaufte, wurden mir knapp acht Stunden AKKULAUFZEIT versprochen. Obwohl ich mich genauestens an die Verhaltensmaßregeln hielt, bringt der AKKU nicht die versprochenen Leistungen. Nach dem letzten Update von Windows 10 bin ich, meinen Laptop betreffend, vollkommen neben der Spur!

Was mir von Anfang an nicht gefiel war, dass ich den Akku nicht so wie früher entnehmen kann. Arbeitete ich zu Hause, nahm ich ihn raus und ließ den Laptop nur über Netzstrom laufen.

Das Zweite was mich störte war, dass Microsoft bestimmen will, wie, wann und wo ich den Laptop nutze! Nur zwölf Stunden pro Tag Nutzungszeit darf ich einstellen.

Das Dritte war, dass ich bei Microsoft ein Konto eröffnen sollte, damit ich mich um nichts mehr zu kümmern brauchte – also totale Kontrolle! Habe ich aber nicht! Ätsch dachte ich, nutzte mir aber nichts. Die Totalüberwachung  funktioniert trotzdem!

Heute habe ich den Guten einmal bei seiner AKKU-Tätigkeit beobachtet. Um 16:29 Uhr meldete er bei einem Stand von 94 Prozent, dass bis zum vollständigen Aufladen noch 6 Minuten Zeit verbleiben würde. Zehn Minuten später zeigte er mir immer noch 94 Prozent an. Ich beendete das Aufladen. Stellte die Beleuchtung auf 25 Prozent und beobachtete weiter. Im Leerlauf baute er innerhalb von vier Minuten kontinuierlich je ein Prozent ab. Nach zwei Stunden Arbeitszeit ohne große Belastung war er merkwürdigerweise bei 30 Prozent angelangt.  

Ich beobachtete ihn weiter. Nachdem ich wieder „ganz“ aufgeladen hatte, schaltete ich den Netzstrom ab und erhielt die Nachricht, dass 3 Stunden und 15 Minuten zum Arbeiten bleiben würden. Natürlich eine Spinnerei, da diese Nachricht a) die Leerlaufzeit anzeigte und b) überhaupt nicht stimmen konnte, wie ich vorher festgestellt hatte.

Vor dem letzten Update bekam ich immer eine Nachricht, wenn der Akku schwach war und konnte rechtzeitig den Netzstrom anstellen. Jetzt merke ich, wenn ich nicht dauernd auf die rechte untere Ecke starre nicht, wenn die 21 Prozent des Ausschaltens nahen.

Denn seit dem letzten Update vor ein paar Tagen schaltet er sich beim Stand von 21 Prozent selbsttätig ab, obwohl ich automatischen Übergang in den Stromsparmodus bei 5 Prozent eingestellt habe. Erst hatte ich bei zwanzig Prozent automatischen Stromsparmodus eingestellt. Hat er auch nie gemacht, sondern schaltete schon vorher bei 21 Prozent aus. Meine Einstellungen jucken ihn gar nicht.

Sind wir Computergemeinde einmal ehrlich: Uns gehört der Computer doch sowieso nicht, den wir für teures Geld im Laden kaufen! Wir erwerben nur die Nutzung und erteilen gleichzeitig den Überwachungsdiensten Wohnrecht. Die NSA oder wer auch immer, sitzt mit uns am Schreibtisch.

Update! Wie kann es möglich sein, dass ein eben gestarteter Computer ein neues Update verarbeitet, wenn dieser Computer eine Woche nicht genutzt wurde und weder per WLAN oder LAN am Netz gewesen und WLAN in der Fritz box gesperrt ist?

Auf YouTube habe ich mir jetzt angesehen, wie der Akku ausgetauscht wird. Dafür habe ich weder Werkzeug, noch das nötige Fingerspitzengefühl. In der Rückwand sind alle Schrauben zu lösen und danach beim aufgeklappten Laptop weitere Schrauben herauszudrehen und die Tastatur herauszuheben. Ein Flachbandkabel müsste auch zu entfernen sein.

Also alles verdammt kompliziert. Zum Fachmann gehen lohnt auch nicht. Wenn pro angefangene Stunde Arbeitszeit 79 € kassiert werden!

Es lebe der Fortschritt – des Abkassierens und der Überwachung!

 

Rätsel: Wann werden wir Bürger nicht überwacht?

 

Lösung: ZU keiner Zeit kann man sich unbeobachtet fühlen, denn die Warenhäuser, die Familie und die Nachbarn wachen mit:

 

„Gott sieht ALLES – die Nachbarn sehen MEHR!“

 

Ach so, da hätte ich doch fast facebook vergessen!

 

Kurt Meran von Meranien 22.11.2017

 

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Das erste Mal
Wer träumt nicht vom ersten Mal? Wer spricht nicht begeistert vom ersten Mal – na ja, hinterher sagt man sich ernüchtert, so wild war es ja gar nicht.

Am Sonntag in der Nacht, natürlich nachts, sollte es passieren. Ich bereitete mich sorgfältig darauf vor. Schließlich durfte ja nichts schiefgehen. Meinen Kollegen und Freunden hatte ich versprechen müssen, dass ich ihnen alles haargenau erzählen würde.

Sogar meine ganze Familie, meine Mutter und die Geschwister zitterten mit. Alle hatten mir versprochen, den Daumen zu drücken. Beizeiten hatte ich meine Sachen rausgesucht, anprobiert und aufgebügelt. Alle sollten sehen, dass ich nicht nur leger, sondern auch anständig mit etwas Extravaganz aussehen konnte.

Die Zeit nahm sich Zeit. Ich hatte den Eindruck, dass der Zeiger meiner Uhr gar nicht wusste, dass er sich drehen sollte. Er schien regelrecht an einer Stelle zu kleben. Schließlich wurde es doch Zeit und ich machte mich auf den Weg. Meine Mutter und die Geschwister legten mir im Treppenhaus noch einmal eindringlich ans Herz, alles richtig zu machen. Keine Nachlässigkeit zuzulassen. Trotz aller intensiver Vorbereitung hatte ich ein immer stärker werdendes Schreckensgefühl.

Als ich dann Raum betrat in dem es passieren sollte, war alles so wie sonst auch. Nichts deutete auf das auf mich zukommende überragende Ereignis hin. Natürlich hatte ich mich „schlau“ gemacht und alles gelesen, was über das Erlebnis geschrieben worden war. Trotzdem ging ich immer wieder in Gedanken die Reihenfolge in der es ablaufen sollte durch. Und immer mehr zitterte ich, bei dem Gedanken etwas falsch zu machen, etwas zu vergessen und mich unsterblich zu blamieren.

Heute denke ich manchmal, hat da damals nicht jemand von Routine geplappert und mich so komisch angesehen? Manche mussten mich regelrecht vera…, veralbert haben. Sie behaupteten doch tatsächlich, es noch nie erlebt zu haben!

Und schließlich war es tatsächlich so weit!
Das erste Mal – ein unvergessliches Erlebnis lief wie geplant ab und ich wusste, ich würde es nie vergessen!
Ich war stolz und erzählte es immer wieder – ich habe es unmittelbar erlebt:

Das allererste Mal die Umstellung der Bahnhofsuhr auf die moderne neue Sommerzeit!

Kurt Meran von Meranien 6.04.1980


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Kundenservice in Deutschland
Bürger, die im Versandhandel kaufen, haben gelernt, dass es verschiedene Transportunternehmen gibt, die ihnen die bestellte Ware liefern. Früher war es die Deutsche Post, die nicht nur Briefe sondern auch Pakete transportierte. Heute, in der modernen Zeit gibt es viele verschiedene Unternehmen, die das parallel zur Post tun. Die Post ist auch moderner geworden und der Paketzustelldienst hat einen anderen Namen bekommen. DHL. Bekannt ist HERMES. Hermes? Das ist doch der geflügelte Götterbote! Toll. Da muss es doch schnell gehen. Muss eine bestellte Waren in kürzester Zeit beim Kunden eingehen. So mag es sein. Es gibt aber oft Hindernisse, die eine Zustellung behindern. Und ob die Sendung einen Tag nach der  Aufgabe vom Versender beim Empfänger ankommt oder nach einem Monat oder einem Jahr, eine Lieferfrist gibt es nicht. Vor Jahren machte ein Conférencier folgenden Witz: Die Post ist modern geworden und Sendungen werden jetzt mit Flugzeugen oder sogar Raketen befördert. Post von Hamburg nach Leipzig trifft in Leipzig schon nach fünf Minuten ein. Allerdings braucht die Post dann einen Monat, um die Sendungen zuzustellen!

So etwas Ähnliches erleben wir Kunden öfters. Eine Sendung von Süddeutschland nach Leipzig kam innerhalb einer Nacht im Paketzentrum Leipzig an. Vom Paketzentrum zum Kunden dauerte der Transport dann vier Tage.
Der geflügelte Götterbote, der angeblich schneller fliegt als das Licht, ist oft auch nicht schneller! Ein Beispiel:
Der Kunde bekam vom Versender die erfreuliche Botschaft, dass die Sendung im Laufe des nächsten Tages zwischen vierzehn und achtzehn Uhr  zugestellt würde. Details könne er in der Sendungsverfolgung erfahren. Dort las er dann, am nächsten Tag, dass die Sendung um ein Uhr und zwei Minuten im zuständigen Verteilzentrum eingetroffen wäre. Bildlich war dargestellt, das  die Sendung noch auf dem Weg zum Verteilzentrum sei. Da er alleinstehend ist, wartete er zu Hause auf die Sendung. Die Zeit verging schön langsam. Wenn man wartet, zieht sich die Zeit.

Um neunzehn Uhr, befand sich die Sendung laut Sendungsverfolgung immer noch in dem Verteilzentrum. Niemand wusste warum. Und der Götterbote äußerte sich weder mündlich noch schriftlich, wann er sich mit der Sendung nun wirklich befassen würde. Schließlich, am nächsten Tag kam über die Sendungsverfolgung die schriftliche Nachricht, dass die Sendung in der Zustellung sei. Weiter erfuhr er die Zustellzeit: Zwischen acht und zwanzig Uhr! Außerdem wurde der Rat gegeben, an der Haustür oder dem Klingelschild einen schriftlichen Hinweis  anzubringen, welcher Nachbar die Sendung vertretungsweise annehmen würde. Diesen Rat fand er nicht so gut. Dieser Hinweis wäre ja eine potentielle Einladung zum Wohnungseinbruch. Verbesserungsvorschläge und Tipps sollte man nur geben, wenn man weiß von was man spricht.

Vorsichtshalber überprüfte der Kunde, ob seine Klingel auch funktionieren würde. Es klingelte in seiner Wohnung, als er an der Haustür auf den Klingelknopf drückte. Diese Probe war sehr wichtig. Er tat das jedes Mal, wenn er eine Sendung bekommen sollte. DHL-Leute und Postboten hatten schon behauptet, sie hätten nicht zustellen können, weil die Haustür nicht geöffnet worden war. Dabei ist es bekannt, dass die Beschäftigten der Post und auch der DHL nur etwa zehn Sekunden warten, das der Kunde sich am Haustelefon meldet. Tut er das nicht, klingeln sie woanders oder gar nicht. Der Empfänger darf sich dann die Sendung auf dem Postamt abholen, oder muss eine zweite Zustellung beantragen!

Er wartete und wartete. Der Götterbote klingelte nicht.
Nach zwanzig Uhr rief er den Kundenservice des Versenders an. Im Gespräch äußerte er dann seinen Entschluss, nicht noch einmal sinnlos warten zu wollen und stornierte die Sendung. Die freundliche Kundenberaterin meinte, sie könne da nichts machen. Er der Kunde brauche ja die Sendung nicht anzunehmen. Auf seine Frage, was wäre, wenn ein Nachbar die Sendung annimmt, meinte sie, dass wäre nicht ihr Problem.
Und der Götterbote war natürlich nicht erreichbar. Kundenservice in Deutschland!

Kurt Meran von Meranien 13.05.2017

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Gibt es in Deutschland wirklich Meinungsfreiheit? Kann jeder seine Meinung, sich an das Grundgesetz haltend, frei und offen sagen?
Ist eine Meinungsfreiheit nicht auf Gedankenfreiheit beschränkt?

LINKE unterstellen anderen Bürern gern, rechtes Gedankengut, "vielleicht aus Versehen" zu nutzen! Streitpunkte sind zB. die Kitas und die Asylbewerberheime.  Der gesetzlichen Pflicht, jedem Kind einen KITA-Platz zur Verfügung zu stellen, kommen Kommunen oft nicht zeitnah nach, weil es an Geld fehlt. Für den Bau von Asylbewerberunterkünften ist aber sofort Geld vorhanden.

Ist das ein Widerspruch oder nicht? Darf ein Bürger dazu Stellung nehmen oder nicht? Er darf es nach Auffassung linker Bürger nicht, da es Gedankengut ist, was die RECHTEN nutzen, um die Menschen negativ zu beeinflussen! Macht sich ein Bürger strafbar, wenn er sich  doch äußert, obwohl es ja keine Beleidigung ist?

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland  Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Warum auch Meinungsfreiheit ihre Grenzen hat
Nur wenn Menschen ihre Meinung frei äußern und darüber streiten dürfen, können sie einen politischen Willen bilden. Das ist die Grundlage der Demokratie. Aber wer beleidigt oder zu einer Straftat aufruft, bekommt Grenzen aufgezeigt.
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Gegen welches Gesetz wird verstoßen, wnn jemand eine Meinung äußert die nicht linkskonform ist? Hat JEDER das RECHT den ANDEREN zu belehren? Tun das Gerichte nicht schon zur Genüge?
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Anderer Fall: Diskussion bei Facebook zur AfD. Ein linker Christ oder christlicher Linker belehrte andere nachdrücklich darüber, dass die AfD verboten werden muss!

Ich war und bin der Meinung, dass das Verbieten  von Parteien nichts bringt. Beispiel Verbot der KPD im Jahr 1956! Die Mitglieder konstituierten sich als DKP neu.
Nachhaltiger wäre es, wenn der AfD die Grundlage entzogen würde. Wenn die Menschen keinen Grund sehen in die AfD einzutreten. Und auch wichtig: Als Partei hat der Staat die Mitglieder unter Kontrolle!

Ich darf denken, was ich will:
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verbürgt in ihrem Artikel 18 die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.
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Auch Ich darf im Rahmen der Gesetzlichkeit  sagen was ich will:
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland  Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Kurt Meran von Meranien


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Abschieben
Ich wollte die Rezensionsseite für eine neue Buchbesprechung bearbeiten und blätterte im Archiv. Da fiel mir die nachstehende Rezension in die Hände. Hatte ich vor kurzen, ja eigentlich immer noch, nicht ähnliches gehört, erlebt? Natürlich!

Die „Merkel – Initiative“! Alle können kommen – wir schaffen das!

Seit kurzem wird gegengesteuert – abschieben oder zurückschicken der Flüchtlinge in angeblich sichere Herkunftsländer!

Behörden verurteilen Menschen - Flüchtlinge - zur Rückkehr in Missstände. Zu unwürdigem Leben. Zu Folter und Tod. Es muss nicht unbedingt allein Österreich sein, wo das Abschieben stattfindet! Oder?

Kurt Meran von Meranien 19.04.2017

Rezension

ALLEIN ZU HAUSE von Susanne Scholl Verlag ecowin
Ich nahm das Buch zur Hand, schlug es auf und konnte es nicht wieder hinlegen. Gefesselt von dem Leid, von den Grausamkeiten. Ich habe immer wieder zu rückgeblättert. Verglichen. Und wieder geblättert. Parallelen drängten sich auf.
Menschen kommen aus politischen, wirtschaftlichen und geistigen Gründen. Sie fliehen vor Mord, Folter, Blutrache und Elend nach Österreich und denken sie kommen ins „gelobte“ Land. In ein Land in dem sie endlich menschenwürdig leben können. Alle Leiden sind vergessen, bis sie merken, dass sie unerwünscht sind. Dass sie asylunwürdig sind!
Niemand glaubt ihnen ihre Geschichte. Das Erlebte ist oft so grausam, dass es Fremden nicht gleich erzählt werden kann.
Asylrecht.
In Büros sitzende Schreibtischtäter fällen fließbandmäßig grausame Urteile auf der Grundlage von tausenden Gesetzen die niemand übersieht und versteht.
Behörden verurteilen zur Rückkehr in Missstände. Zu unwürdigem Leben. Zu Folter und Tod.
Im Vordergrund sollte die Menschlichkeit stehen! Nicht das blanke, oft auch herzlose Gesetz. Unmenschlich ist es, Kinder und ganze Familien einzusperren. Familien zu trennen. Genauso unmenschlich ist es, tausende Menschen zur Untätigkeit zu verurteilen.
Susanne Scholl zeigt uns ein Österreich, welches wir so bis jetzt gar nicht kannten.

Georg Hans Schlitte 19.02.2011


Susanne Scholl: Allein zu Hause
Seiten    176
Format    15 x 21,5, gebunden mit Schutzumschlag
Preis    EUR 21,90 (A/D), CHF 33,50
ISBN    978-3-7110-0005-7
ecowin



! PALMÖL ist nicht nur im TANK – sondern auch in industriellen LEBENSMITTELN ! Für PALMÖL muss der REGENWALD sterben ! WAS TANKST DU – WAS ESSEN DEINE KINDER ?

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